Team 2011 / 2012

Geht doch!

Die Young Tigers holen in der JBBL den zweiten Heimsieg der Saison. Beim 80:59 – Sieg gegen den TV Augsburg punkten gleich vier Spieler zweistellig!
Es war keine leichte Zeit für das Tübinger JBBL-Team, das zuletzt fünf Niederlagen in Folge einstecken musste. Alle Spieler waren hungrig nach einem Erfolgserlebnis und dementsprechend startete man in die Partie, die durch das Fehlen des Kampfgerichts kurz nach 11 Uhr begann.
Den Sprungball sicherten sich die Gastgeber und punkteten in Person von Oisin Ross direkt aus dem Dreipunktland. Die Initialzündung für einen 11:0 – Lauf bis Minute 3, der von Augsburg durch eine Auszeit unterbrochen wurde.
Daraufhin kamen die Gäste besser ins Spiel und waren legal kaum am Punkten zu hindern. Insgesamt gingen die Augsburger für 15 Freiwürfe im ersten Viertel an die Linie, wovon sie 8 zu verwandeln wussten. Tübingen bekam im ersten Spielabschnitt jedoch nicht einen Freiwurf zugesprochen, punktete aber weiter in Person von Bigmän Mahir Agva, der 18 seiner 30 Zähler im ersten Viertel verbuchen konnte. Mit 24:20 ging es in die Pause.
Ins zweite Viertel starteten die Neckarstädter angetrieben von Edelfan Wolfgang Herrmann wieder exzellent: Einem 8:0 – Lauf bis zur dritten Minute, der die Führung auf magische 10 Punkte ausbaute folgte ein 12:0 – Lauf (!!!) bis zur Minute 9. Besonders stark in dieser Phase Kapitän Philip Verwegen, der nicht nur zu Punkten, sondern auch seine Mitspieler in Szene setzen konnte. Insgesamt gelangen dem Flügelspieler 8 Assists (Pässe, die direkt zum Korberfolg führen).
Das Team hatte sich allerdings wohl zu früh in die Pause verabschiedet, denn in den letzten zwei Minuten ließ man Augsburg wie schon im ersten Viertel zurück ins Spiel kommen. Ein 4:10 – Lauf der Gäste war der schwachen Fastbreakverteidigung der Gastgeber geschuldet: Immer wieder konnte Augsburg aus Fehlern der Tübinger Kapital schlagen.
Dennoch ging man mit einer 46:32 – Führung guter Dinge in die Halbzeitpause.
Bereits im zweiten Spielabschnitt hatte Centerhühne Mahir Agva über Knieschmerzen geklagt und musste auch zu Beginn des dritten Viertels direkt wieder vom Feld.
Davon ließ sich das Team allerdings nicht verunsichern. Man lieferte sich einen offenen Schlagabtausch mit den bayerischen Schwaben, die das foulbelastete Team der Tübinger immer wieder mit starken Aktionen zum Korb in Probleme brachte. In Minute 7 gelang den Neckarstädtern dann wieder ein kleiner Lauf (7:0). Nachdem Kapitän Verwegen und der angeschlagene Agva zuverlässig ihre Freiwürfe verwandeln konnten, traf auch Flügelspoiler Luca Wettemann von jenseits der Dreipunktelinie, was die Führung auf 57:38 anwachsen ließ.
Es folgte ein Hin- und Her bis zur letzten Verschnaufpause, in die man mit 62:46 einlief.
Das letzte Viertel gehörte dann zunächst wieder ganz den Gastgebern: Bis zur vierten Minute erarbeiteten sich die Tiger 10 Punkte und ließen nur 2 Zähler zu. Die letzten 6 Spielminuten gestalteten die beiden Teams wieder sehr ausgeglichen, in denen der neue Tübinger Flügelspieler Sebastian Kühnle per Freiwurf seinen ersten Punkt erzielen konnte.
Headcoach David Rösch war erleichtert nach dem Spiel: „Wir haben heute miteinander gespielt und uns gegenseitig besser gemacht. Ein Schlüssel heute war unter anderem unser Reboundverhalten (57 Tübingen / 32 Augsburg). Ich bin stolz auf unser Team, das heute über weite Strecken ansprechenden Basketball zeigen konnte!“
Mit diesem Sieg haben die jungen Tiger nun den fünften Tabellenplatz gesichert und reisen nächste Woche nun zum Tabellennachbarn, dem Team Basket München Nord. Das Hinspiel entschieden die Gegner aus der bayerischen Hauptstadt mit 59:53 für sich. Zeit sich zu revanchieren!
Für Tübingen spielten:
Mahir Agva (30 Punkte / 9 Rebounds), Oisin Ross (18), Philip Verwegen (12), Luca Wettemann (10), Jan Georg (6), Tom Vogel (3 / 14 Rebounds!!!), Sebastian Kühnle (1), Tim Deschner, Pius Weller, Hannes Pflug.

Vorrunde auf Platz 5 beendet!

Young Tigers unterliegt in der JBBL beim FC Bayern München mit 50:69 (27:41). Eine schwache Wurfquote und viele Ballverluste kosten den Nachwuchs das letzte Spiel der Vorrunde.

Man hatte sich viel vorgenommen für das Auswärtsspiel bei den Bayern: Nachdem man im letzten Heimspiel gegen Nördlingen mit viel Frust zu kämpfen hatte, wollten die Mannen um den Centerhünen Mahir Agva den Münchnern die zweite Heimniederlage beibringen und damit für eine Überraschung sorgen.
Die Vorzeichen standen allerdings nicht sehr gut. Nachdem Anfang der Saison bereits Aufbauspieler Marc Pfannenschwarz aus persönlichen Gründen das Team verlassen hatte, erreichte das Team im Abschlusstraining weitere Hiobsbotschaften: Mit Johannes Kübel und Nico Hihn werden zwei weitere Aufbauspieler zunächst nicht mehr für Tübingen auflaufen. Kübel fällt mit Entzündungen an Sehnen und Gelenken für etwa ¼ Jahr aus, während Hihn aus zeitlichen Gründen erst zur nächsten Saison wieder zum Team stoßen kann.
So musste Flügelspieler Pius Weller kurzfristig die Rolle des „großen Aufbauspielers“ übernehmen.
Doch diese strukturellen Hindernisse versuchten die jungen Tiger in der letzten Besprechung vor dem Spiel aus ihren Köpfen zu verbannen, um „aus der Not eine Tugend machen“ zu können, wie man so schön sagt.
Der Sprungball ging zwar verloren, aber nach einer erfolgreichen Verteidigungsaktion erzielte Agva direkt die ersten Punkte für die Gäste. Auf der anderen Seite beging Tom Vogel sein erstes Foul, was mit Freiwürfen geahndet wurde, die der Münchner Flügelspieler Karim Jallow allerdings nicht verwandeln konnte. Dennoch übernahm München die Führung bis zu Minute 4, in der Agva zum 4:4 ausglich. Nach 4 Punkten vom Münchner Tim Hasbargen, startete Tübingen einen 7:0 – Lauf zur 11:8 Führung, welche eine Münchner Auszeit forderte. Die letzten drei Minuten des ersten Viertels gehört dann ganz den Hausherren, die in dieser Phase vier Mal für 8 Freiwürfe an die Linie gehen durften und 7 davon verwandeln konnten. Mit 19:14 ging es in die erste Viertelpause.
Im zweiten Viertel gelang es den Gästen ein ums andere Mal nicht, die mit starkem Drang zum Korb ausgestatteten bayerischen Guards legal am Punkten zu hindern. Fehler in der individuellen Verteidigung und fehlende Hilfen ermöglichten München immer wieder leichte Punkte. Das Viertel ging mit 13:22 an die Gastgeber. Mit einem Stand von 27:41ging es in die Halbzeitpause – noch war alles offen.
Mit Schwung kamen die Neckarstädter aus der Kabine, verschliefen allerdings den Start ins dritte Viertel. Der 8:0 – Lauf der Bayern musste mit einer Auszeit gestoppt werden, konnte allerdings mit einem eigenen 8:0 – Lauf beantwortet werden. In Minute 9 kamen die Gäste sogar wieder auf 41:51 heran, konnten diese magische 10 Punkte Marke aber nicht mit in die Kabine nehmen. Dennoch entschied man das dritte Viertel mit 14:13 für sich und ging mit 41:54 in die letzte Verschnaufpause.
Im Schlussviertel wollte nun allerdings kaum noch etwas zusammenlaufen. Lediglich 9 Punkte gelangen den Universitätsstädtern, von denen 6 Mahir Agva beisteuerte und sein sechstes DOUBLE-DOUBLE im sechste Spiel verbuchen konnte.
Headcoach David Rösch zeigte sich positiv: „Nachdem wir beim letzten Heimspiel gegen Nördlingen nicht mit unserem Frust umzugehen wussten, konnten wir heute als Team auftreten und füreinander spielen! Wir haben heute einen Schritt nach vorne gemacht.“
Mit einer Bilanz von 2 Siegen und 4 Niederlagen beschließen die jungen Tiger damit die Vorrunde auf dem fünften Tabellenplatz.
Um noch einen der begehrten drei Plätze in der Hauptrunde zu ergattern, müssen die Nachwuchstalente nun in der Rückrunde mindestens zwei Teams im direkten Vergleich besiegen, das heißt im Rückspiel höher gewinnen als man das Hinspiel verloren hat.

Dazu nochmal Rösch: „Wir haben zwar nach der Vorrunde nicht die beste Ausgangslage, jedoch bin ich davon überzeugt, dass in uns ein Team steckt, dass die Herausforderung annehmen und meistern kann. Wir werden weiter von Spiel zu Spiel arbeiten und nicht den Kopf in den Sand stecken!“

Für Tübingen spielten:
Mahir Agva (28 Punkte / 18 Rebounds), Oisin Ross (7 / 3 Assists), Tim Deschner (7), Pius Weller (6), Philip Verwegen (2), Luca Wettemann, Tom Vogel, Hannes Pflug, Mario Lukec, Hannes Fischer.

Das verflixte zweite Viertel

Zuhause verlieren die Young Tigers in der JBBL gegen den amtierenden Meister ALBA Urspring mit 56:64 (22:29). Wie zuletzt gegen München Nord zeigten die jungen Tiger Schwächen im zweiten Viertel.

Voller Tatendrang kamen die Tübinger Jugendbundesligaspieler am vergangenen Sonntag in der Uhlandhalle zusammen, um im Spiel gegen den Meister zuhause zu bestehen.

Der Sprungball ging an die Gäste, die aus dem Ballbesitz jedoch nicht direkt Kapital schlagen konnten. Das Spiel war von Anfang an geprägt von vielen Ballverlusten auf beiden Seiten. Die ersten Punkte beider Seiten fielen erst in Minute zwei. Auf der Tübinger Seite war es der Bigman Mahir Agva, der 10 der 15 erzielten Punkte im ersten Viertel markieren konnte. Mit einer knappen Führung (15:12) ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel schienen die Tiger, wie zuletzt schon gegen München Nord (9:19) den Faden komplett verloren zu haben und das nutzten die Gäste aus der Klosterschule gnadenlos aus: Mit 7:17 erspielten sich die Gäste eine 22:29 Führung bis zur Pause. Besonders Jannic Staiger konnte nicht an die Kette gelegt werden und erzielte 9 seiner 20 Punkte im zweiten Spielabschnitt. Außerdem gelang es ein ums andre Mal nicht, sich gegen die Pressverteidigung der Gäste zu behaupten.
Doch das Spiel war alles andere als gelaufen für die „Tübinger Underdogs“. Während Urspring nun eine Führung zu verteidigen hatte, wollten die Tübinger das Spiel noch einmal drehen. Direkt zu Start ins dritte Viertel starteten die Tiger einen kleinen Lauf bis zur Minute 3 (5:2), den Urspring mit einem 9:0-Lauf bis zur Minute 6 beantworteten, was eine Tübinger Auszeit erforderte. Anpassungen in der Verteidigung waren der Schlüssel für den folgenden 14:5 – Lauf bis zum Ende des dritten Viertels. Immer wieder gelang es nun den Hausherren den Ball zu gewinnen und schnell am anderen Ende des Feldes abzuschließen. Besonders stark in dieser Phase war Philip Verwegen, der 7 der 14 Punkte beizusteuern wusste. Tübingen war wieder da und ging mit einem knappen Rückstand mit 41:44 in die letzte Verschnaufpause.
Den letzten Schubs, um das Spiel zu kippen, bekamen die Tübinger allerdings nicht. Das letzte Viertel stand ganz im Zeichen der Urspringer, die nun ihre Würfe trafen und in Person von Jannic Staiger nicht zu bremsen waren. Erneut zeigte sich der kleine Bruder des Berliner Bundesligaspielers in Topform und erzielte 9 der Urspringer Punkte des letzten Viertels.
Den letzten Korb des Spiels erzielte dann allerdings Mahir Agva und beschloss ein hart umkämpftes und intensives Spiel, in dem am Ende der Meister den längeren Atem hatte.
Headcoach David Rösch resumierte: „Wir haben heute viel Energie auf dem Feld gelassen und hatten uns mehrmals in eine Position gebracht um das Spiel zu kippen, was uns allerdings nicht gelang. In den entscheiden Phasen haben wir immer wieder kleine Fehler gemacht. Unsere schwachen Trefferquoten und unser Reboundverhalten waren weitere Gründe, warum für uns heute gegen den Meister Nichts zu holen war!“

Kommende Woche geht es für die jüngste Tübinger Bundesligatruppe zuhause gegen den TSV Nördlingen, der vor zwei Jahren mit der gleichen Mannschaft in der U14 die Deutsche Meisterschaft geholt hat.
Eine weitere Chance für die jungen Tiger, einen Meister herauszufordern!

Für Tübingen spielten:
Mahir Agva (24 Punkte / 10 Rebounds), Philip Verwegen (13 / 7), Pius Weller (5), Tim Deschner (4), Nico Hihn (4), Luca Wettemann (2), Tom Vogel (2), Oisin Ross (2), Hannes Pflug, Mario Lukec, Johannes Kübel, Jan Georg.

Die Young Tigers Tübingen gewinnen ihr erstes JBBL-Auswärtsspiel beim TV Augsburg mit 83:68 (18:17, 22:14, 23:18, 20:19).

Mit einer kleinen Verspätung startete die Begegnung der beiden Teams im Bayerischen Schwaben, da die beiden Trainer der Augsburger noch selber spielerisch aktiv waren.
Den Sprungball gewann Tübingen, jedoch konnte keine Ballkontrolle erlangt werden, sodass der erste Ballbesitz als Einwurf an Augsburg ging.
Davon ließen sich die jungen Tiger aber nicht verunsichern und starteten einen 12:0 – Lauf in den ersten fünf Minuten: Bigman Mahir Agva steuerte 10 dieser Punkte bei und wurde von seinem Team exzellent in Szene gesetzt.
Nach einer Augsburger Auszeit schien das Team jedoch ein bisschen den Faden verloren zu haben, denn die Augsburger kamen nun richtig in Fahrt und punkteten nun vor allem im Fastbreak. Ein 2-17 – Lauf für die Gastgeber stand nach 10 Minuten zu Buche und ein Tübinger Headcoach David Rösch, der nicht zufrieden war mit seiner Mannschaft: „Wir haben uns in der zweiten Hälfte des ersten Viertels zu viele Ballverluste geleistet und somit Augsburg ins Spiel kommen lassen!“
Das zweite Viertel begann ausgeglichen: In den ersten drei Minuten konnte sich kein Team weiter absetzen. Ab Minute 4 starteten die Tübinger dann wieder einen kleinen 8:2 – Lauf, zu dem erneut Agva 6 Punkte beisteuern konnte. Insgesamt brachte der Hühne es auf 30 Punkte und 13 Rebounds.
Außerdem standen die Neckarstädter nun defensiv besser: Lediglich 14 Punkte ließ man zu und verhinderte konsequent, dass die Gastgeber erneut ins Laufen kommen konnten. Mit 40:31 ging es in die Halbzeitpause.
„Wir wurden im 1-1 zu oft geschlagen!“ – so lautete das Fazit der Tübinger Trainer aus der ersten Hälfte. Weitere 20 Minuten hatten die jungen Tiger Zeit das besser zu machen!
Offensiv legten die Jungs gleich los wie die Feuerwehr: Ein 9-2 Lauf in den ersten zwei Minuten forderte die erste Augsburger Auszeit. Akzente setzen in dieser Phase konnte Flügelspieler Luca Wettemann, der mit Foul zum 44:33 abschloß und auch den Freiwurf verwandelte.
Die letzten Minuten des dritten Viertels gehörten allerdings Flügelspieler Pius Weller: Nachdem die beiden Tübinger Aufbauspieler Tim Deschner und Johannes Kübel mit Fouls belastet waren, übernahm er den Spielaufbau und zeigte eine gute Leistung. Von den letzten 9 Punkten steuerte er außerdem 7 bei.
Mit 63:49 ging man in die letzte Viertelpause.
Frisch kamen die Tiger aufs Feld und starteten einen kleinen 5-2 – Lauf bis zur vierten Minute. Hier besonders stark Tom Vogel: Das Kraftpaket, das am Ende 14 Rebounds auf dem Konto hatte, ackerte hart und sicherte immer wieder wichtige Offensivrebounds.
Ab Minute 7 schien das Tübinger Team allerdings aufgehört haben zu spielen und Augsburg kam wie schon in der Anfangsphase zurück ins Spiel: Ein 9-0 Lauf in 2 Minuten zwang Tübingen zu einer Auszeit.
Aufgeweckt kamen der Bundesliganachwuchs zurück aufs Feld und startete einen eigenen 9-0 Lauf in einer Minute und sicherte somit den ersten Auswärtssieg der neuen Spielzeit.
„Insgesamt haben wir heute eine gute Leistung gezeigt. Defensiv hatten wir einige Probleme und auch unsere Ballverluste (36) müssen wir reduzieren. Allerdings haben wir das Reboundduell ganz klar gewonnen (49:23) und treffen offensiv immer öfter die richtige Entscheidung. Wir sind auf einem guten Weg!“
Für Tübingen spielten:
Mahir Agva (30 Punkte / 13 Rebounds), Pius Weller (15), Philip Verwegen (10 / 4 Assists), Luca Wettemann (7), Tim Deschner (6), Tom Vogel (5 / 14 Rebounds), Hannes Pflug (3), Mario Lukec (3), Oisin Ross (2), Johannes Kübel (2), Jan Georg.

Derbysieg als Auftaktsieg

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt das erste Saisonspiel gegen Ulm mit 62:50 (14:13, 18:12, 16:13, 14:12). Viele Ballverluste auf beiden Seiten prägen das Spiel.

Einen guten Start erwischten die jungen Tiger der Tübinger Jugendbundesligamannschaft –
sowohl in die Saison, als auch in das Spiel: Aufbauspieler Tim Deschner erzielte gleich die ersten Punkte nach einem Sprungballgewinn durch den Tübinger Bigman Mahir Agva und leitet gleichzeitig einen 10:4 – Lauf der ersten fünf Minuten ein. Auch wenn die Punkteausbeute stimmte, so waren dies keineswegs schöne Punkte. Die Offense der Tiger war über weite Strecken zu unorganisiert und hektisch, was zu vielen Ballverlusten führte. Auch wenn der Einsatz in der Verteidigung stimmte, so arbeiteten die Jungs auch hier zu unsauber und schickten die Ulmer Spatzen immer wieder an die Freiwurflinie. Bei 5/10 Treffern von der Linie, hatte man Glück, nicht bestraft worden zu sein. Mit einer knappen 14:13 Führung ging es in die Viertelpause.
Ins zweite Viertel starteten die Tübinger Jungs sehr stark: Ein 12-0 – Lauf in den ersten 4 Minuten zwang Ulm zur ersten Auszeit. Besonders Agva überzeugte in dieser Phase und steuerte 8 der 12 Punkte bei. Bis zur Halbzeit gelang es den Gastgebern weiterhin jedoch nicht, die Ulmer in der Verteidigung ohne regelwidrigen Körpereinsatz am Punkten zu hindern und schickte diese für 13 Freiwürfe an die Linie. Bei 9 Treffern, war deren Ausbeute nun um einiges besser als im ersten Viertel und hielt die Mannschaft von Ulms BBL-Co Trainer John Dieckelmann im Spiel. Die in den ersten Minuten ausgebaute Führung schmolz zusammen, da Tübingen in den letzten 6 Minuten nur noch 6 Punkte erzielen konnte und weiterhin zu fahrig agierte. Halbzeitstand: 32:25 aus Tübinger Sicht.
In der Halbzeitpause besannen sich dann die Young Tigers auf ihre Stärken und kamen erneut konzentriert aus der Pause zurück ins Spiel: Ein 5-0 – Lauf in den ersten zwei Minuten forderte erneut die Auszeit der Ulmer. Einem kurzen Ulmer 7-0 – Zwischenspurt bis zur Minute 5, folgte ein Tübinger 8-0 – Lauf. Besonders in dieser Phase war die starke Tübinger Verteidigung zu sehen. Immer wieder zwangen die Mannen von Headcoach David Rösch die Ulmer Jungs zu schwierigen Würfen und Ballverlusten weil die 24-Sekunden Uhr heruntergelaufen war. Offensiv war es in dieser Phase vor allem Flügelspieler Pius Weller, der mit starken Aktionen punkten konnte. Vor dem letzten Viertel stand es 48:38.
Auch in das letzte Viertel stiegen die Tiger voller Energie ein und bauten mit einem 10-4 – Lauf die Führung aus. Auch hier war der Schlüssel die weiterhin gut stehenden Verteidigung und ein bärenstarker Mahir Agva, der mit 23 Punkten und 11 Rebounds in lediglich 25 Minuten Spielzeit eine effektive Leistung ablieferte.
Headcoach Rösch bilanzierte: „Wir haben heute streckenweise eine Verteidigung auf hohem Niveau gezeigt, allerdings durch unsere Ungeduld in der Offensive kein Kapital daraus schlagen können. Mit 25 Ballverlusten und keinem Treffer von jenseits der Dreierlinie (0/7) dennoch ein Spiel zu gewinnen haben wir unserer Verteidigung und unserem Reboundverhalten im Speziellen zu verdanken (34 Tübingen gegenüber 22 Ulm). Wir haben noch viel Luft nach oben und werden nächste Woche weiter an uns arbeiten!“
Nächste Woche steht das erste Auswärtsspiel im Bayerischen auf dem Programm: Am Samstag geht es um 13.00 Uhr gegen den TV Augsburg.

Für Tübingen spielten:
Mahir Agva (23 Punkte / 11 Rebounds), Pius Weller (12), Philip Verwegen(10), Oisin Ross (6 Punkte / 6 Assists), Jan Georg (4), Nico Hihn (3), Marc Pfannenschwarz (2), Tim Deschner (2), Luca Wettemann, Johannes Kübel, Tom Vogel, Hannes Pflug.

Wiedersehen macht Freude

Sonntag, 09.10.2011, 11.00 Uhr: Young Tigers Tübingen vs. ratiopharm akademie Ulm (Uhlandhalle Tübingen)
JBBL trifft zum Saisonauftakt in einem brisanten Derby auf die ratiopharm akademie Ulm.

Endlich ist es soweit: Die Young Tigers Tübingen starten mit einem Jahr Pause in die zweite Spielzeit in der Jugend-Basketball Bundesliga.

Am Sonntag empfängt man im ersten Spiel der neuen Saison eine interessante Ulmer Mannschaft.
Mit Lukas Rosenbohm und Bernhard Benke stehen zwei Spieler der Baden – Württembergischen Landesauswahl in deren Reihen, die sich am vergangenen Wochenende im Vergleich der Bundesländer beim Bundesjugendlager in Heidelberg präsentieren konnten. Außerdem wechselte aus Stuttgart Simion Habtemichael nach Ulm. Der 15-Jährige wird mit einem Basketballstipendium ausgestattet zu einem der Leistungsträger der Ulmer JBBL-Mannschaft gerechnet.
Besondere Brisanz hat das Duell der zwei „ewigen Rivalen“ außerdem, da zum Sommer mit David Rösch der ehemalige Ulmer Jugendtrainer auf die Tübinger Bank wechselte und es gleich zum Saisonauftakt zum Widersehen mit der Mannschaft kommt, die er noch in der Qualifikationsrunde betreute.
Dazu Rösch: „Ich freue mich auf die Begegnung! Ich stehe immer noch in regelmäßigem Kontakt zu einigen Spielern und meinem ehemaligen Co-Trainer Wolfram Widmaier und glaube, dass uns eine spannende Partie erwartet!“
Auf Ulmer Seite neuer Cheftrainer ist John Dieckelman. Der US-Amerikaner ist außerdem Assistent von Thorsten Leibenath in der Beko BBL und bringt viel Erfahrung mit in den Jugendbereich.
Der Eintritt zum Spiel der Tübinger Jugendbundesligisten ist natürlich frei! Für eine gute Bewirtung sorgen engagierte Eltern und das Team freut sich über jedwede Unterstützung!

Kräftemessen im Rheinland

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen kehrt mit 2 Siegen und 3 knappen Niederlagen aus dem Rheinland zurück. Fünf Spiele an zwei Tagen bringen dem Nachwuchs den gewünschten Härtetest.

Am vergangenen Samstag, den 24.09.11 ging es für die jüngsten Tübinger Bundesligaspieler schon früh los nach Köln. Nachdem man die „Stuttgarter Fraktion“ eingesammelt hatte, ging es flott über die Autobahn, während einige der Jungs sich noch eine Mütze Schlaf gönnten.
Gegen Mittag kehrte man dann 80 Kilometer vor Köln in einer Autobahnraststätte ein, um sich nochmal zu stärken.
Das erste Spiel gegen den TSV Breitengüßbach stand um 14.30 Uhr auf dem Plan. Die neu gebaute Halle des Apostelgymnasiums in Köln durfte man als eine der ersten Mannschaften auf Herz und Nieren testen. Den Aufwärmdunks hielt die Korbanlage stand und so ging es los in ein zögerliches Spiel gegen die Kooperationspartner der Köln 99ers, die sich von Anfang an präsenter aufspielten. Schon bald fanden die jungen Tiger aber ins Spiel und zeigten gegen die Franken, die lediglich mit ihren jüngeren Spielern angereist waren eine solide Leistung. Am Ende gewann man deutlich mit 55:33 bei verkürzter Spielzeit von 4×8 Minuten.
Vor dem zweiten Spiel gegen die Köln 99ers stand eine kurze Pause an, in der sich die Jungs nochmal sammeln konnten, denn gegen die körperlich sehr stark anmutenden Kölner wollte man nach dem Auftaktsieg gleich nachlegen!
Und unsere Jungs vom Neckar starteten stark in die Partie: Sehr gut stand die Verteidigung, an der man in der vorangegangenen Woche intensiv gearbeitet hatte. Offensiv besonders stark: Der Tübinger Center Mahir Agva. 8 seiner 20 Punkte erzielte er im ersten Viertel.

Das hohe Tempo konnte man aber nicht für 40 Minuten durchhalten, da man bereits ein Spiel in den Knochen hatte und ließ die Kölner zurück ins Spiel kommen. Am Ende behielten man aber die Nerven und gewann mit 49:42 in einer kraftraubenden Partie.
Headcoach David Rösch bilanzierte: „Viele Sachen konnten wir heute umsetzen, am Ende waren wir allerdings nicht konstant genug und haben unserem Gegner viele Chancen gegeben, das Spiel zu drehen.“
Die Planungen für einen Besuch des Kölner Doms mussten im Anschluss auf Eis gelegt werden, da das Team nur noch einem guten Essen und seinem Bett entgegenfieberte.
Am nächsten Tag ging es für die Mannen dann früh aus dem Federn. Da das erste Spiel in Münster für 10.30 Uhr angesetzt war, musste man bereits um 7.00 Uhr raus und machte sich nach einem reichhaltigen Frühstück auf den Weg gen Norden.
Der erste Gegner dort hieß UBC Münster. Der Gastgeber war heiß auf das erste Spiel überhaupt gegen eine Mannschaft aus dem Süden und startete mit sehr viel Energie in die Partie. Beharrliche Pressverteidigung in verschiedenen Variationen zwang Tübingen immer wieder zu Ballverlusten. Eine zweistündige Autofahrt und die zwei kraftraubenden Spiele vom Vortag galten allerdings nicht als Ausrede. Die Jungs mussten einen Weg zurück ins Spiel finden und das gelang: Aufbauspieler Tim Deschner zündete seine Raketen und startete einen Lauf für die Tübinger, der in der Möglichkeit resultierte, das Spiel zu gewinnen. 2,48 Sekunden vor Ende hatte man den Ball beim Stand von 29:30 an der Seitenlinie und fand einen guten Wurf, der aber nicht fallen wollte. Eine denkbar knappe Niederlage.
Rösch: „Jedes Team möchte die Möglichkeit für den Sieg in seinen Händen wissen und wir hatten es in der Hand, aber den Wurf einfach nicht getroffen. Dass wir in der Vorbereitung die Möglichkeit haben solche Spiele zu bestreiten, in der wir diese Situationen trainieren können, ist optimal!“
Der Spielplan hatte sich durch viele Auszeiten und eine leichte Verspätung der Mannschaften nach hinten geschoben, so dass die Tübinger nach nur einem Spiel Pause gleich gegen das Team Hannover antreten mussten: Erneut schwach startete man gegen sehr physisch aufspielende Hannoveraner. Durch die knappe Niederlage gegen Münster schien die Mannschaft zunächst nicht ins Spiel finden zu können. Erneut bestimmten viele Ballverluste das Spiel, da Hannover viel Druck auf die müden Tübinger machte. Man kämpfte sich bis auf einen Punkt zurück ins Spiel verlor aber am Ende mit 9 Punkten.
Im letzten Spiel ging es gegen die Young Dragons aus Quakenbrück. Ein interessantes Duell gegen ein anderes Bundesligakonzept und das fünfte Spiel für die Tiger.
Steigen wir am Ende des dritten Viertels ein: 13 Punkte Rückstand in einer Partie, die durch wenig erfolgreiche Offensivaktionen auf Seiten der Tübinger gekennzeichnet war.
Aber man war alles andere gewillt sich mit einer deutlichen Niederlage abspeisen zu lassen und demontierte den Gegner im letzten Viertel 12:0 und brachte sich in die Position das Spiel zu gewinnen: 8 Sekunden vor Ende der Ballgewinn, jedoch fand auch hier der letzte Wurf nicht sein Ziel.
Headcoach Rösch mit einer Zusammenfassung: „Wir haben dieses Wochenende viele lehrreiche Spiele gespielt und wissen, wo wir stehen! Der Kampfgeist der Mannschaft im letzten Spiel war deutlich zu spüren und das ist nach 4 Spielen der einzige Weg in ein Spiel, das verloren scheint, zurück zu kehren.“
Spät aber mit guter Laune kehrte die Delegation dann gegen 23.00 Uhr nach Hause zurück.

Am Mittwoch steht noch die Generalprobe gegen die BSG Ludwigsburg auf dem Plan, bevor die Jungs am 09. Oktober gegen Ulm zuhause in die Saison starten!