Zum Abschluss eine Auswärtsniederlage in Stuttgart

Mit 69:98 ging der SV 03 Tübingen am letzten Spieltag deftig baden, wobei die Voraussetzungen auch nicht wirklich gut waren, um ein Top-Spiel abzuliefern.

Zu lange zog sich die Saison mit spielfreien Wochenenden en masse hin und beim abschließenden Spiel in Stuttgart stand der 7. Platz in der Endabrechnung schon vorher fest. Da spielt es sich zu Hause einfach leichter und das demonstrierte der MTV deutlich, vor allem mit seinen beiden Amerikanern in der zweiten Halbzeit. Eine Minute vor Schluss der ersten Halbzeit waren die Tübinger auf 3 Punkte heran gekommen, 32:35 der hoffnungsvolle Spielstand. Einige dumme Fehler ließen den Rückstand zur Pause zwar wieder auf 8 anwachsen, aber für Durchgang zwei schien noch viel möglich. Allerdings traten die Tübinger nach wie vor ohne den verletzten Scharfschützen Max Kochendörfer an, der durch Zocki Ivandic nicht entsprechend ersetzt werden konnte. Auch Pi Unger musste in Durchgang zwei wegen einer Rückenverletzung passen und zu allem Überfluss spielte auch Jan Bösing wegen einer am Vortag erlittenen Verletzung nur mit 50 % Einsatz. Dies alles, gepaart mit einem entfesselt aufspielenden Mensah Taylor im dritten Viertel (19(!) Punkte) und einem nicht zu stoppenden J. Mc. Adams im vierten Viertel (14 Punkte) auf Seiten der Amerikaner des Stuttgarter Teams, waren die Faktoren, warum der Auswärtssieg fast unmöglich war und auch sehr bald in weite Ferne rückte. Nach der Mensah-Show im dritten Viertel stand es 72:52 für Stuttgart und das Spiel war vorbei, die Tübinger demoralisiert und nicht mehr in der Lage, das Spiel gut zu Ende zu bringen. Am Schluss deswegen die hohe 69:98 Niederlage – die Saison dauerte für die Tübinger einfach einen Monat zu lang! Trotzdem endet das erste Jahr in der sehr starken 1. Regionalliga für Tübingen mit einem respektablen 7. Platz, ein hervorragendes Ergebnis für das junge Team ohne bezahlte ausländische Spieler.

SV: Eppler, Unger 7 , Moreira, Ivandic 4, Bösing 3, Eroglu 1, Dieterle 9, T. Klemm 10, Ahlendorf, P. Klemm 15, Kronhardt 20

Unterhaltsames Spiel gegen Frankfurt

Das Ergebnis von 110:75 war standesgemäß und nicht von richtigem Interesse, da eigentlich schon vor dem Spiel feststand, wer als Sieger vom Feld gehen würde. Die Frankfurter setzten in diesem Jahr nur auf ihre NBBL-Mannschaft und diese war einfach nicht stark genug, um in der Regionalliga mitzuhalten.

So stand es nach dem ersten Viertel 29:15, zur Halbzeit 60:37 und es war allen Zuschauern klar, dass es nur um die eigenen Ansprüche geht. Unter diesen Voraussetzungen wiederum war das Spiel aber meist schön anzuschauen. Alle Spieler konnten sich in die Scorerliste eintragen und alle Spieler bekamen auch reichlich Gelegenheit, sich nochmals vor ihrem Publikum zu präsentieren.

Der nach Freiburg abwandernde Sascha Eppler mit einem schönen Dreier (zum 102! Punkt der Tübinger) und 3 Assists, Pi Unger mit 15 Punkten und 4 astreinen Steals, Samuel Moreiera-Taveira mit 2 erfolgreichen Würfen zum Ende der Partie, Jan Bösing mit 5 Assists und Marius Dieterle mit großem Einsatz und 14 Punkten.

Die Flügelspieler Tom Klemm mit 3 erfolgreichen Dreiern und Ibo Eroglu mit 2 spektakulären Dunkings glänzten genauso wie die körperlich überlegenen Center der Tübinger. Enrico Ahlendorf mit einem „and one“, Pidi Klemm mit 6 Offensivrebounds, Kwame Duku mit 7 von 8 aus dem Feld und Andi Kronhardt mit 2 Monsterdunks machten den Unterschied.

Alles in allem ein gelungener Abschluss in der Uhlandhalle unter den Augen der RTF-Kameras, die ihren Bericht vom Spiel in diesen Tagen senden werden.

Das letzte Saisonspiel findet kommenden Samstag in Stuttgart statt, bei einem Sieg mit 15 Punkten Vorsprung winkt der 5. Platz, bei einer Niederlage könnten man bis auf den 10. Platz durchgereicht werden. Eine aus Tübinger Sicht erfolgreiche Saison wird aber nicht durch das Spiel in Stuttgart entschieden, diese steht schon jetzt fest geschrieben.

Letztes Basketballspiel der Saison 2009/2010 in Tübingen

Die Regionalligaspieler des SV haben die Ehre, das letzte offizielle Spiel der Saison in Tübingen zu spielen. Gegner ist am Samstag um 18.00 Uhr in der Uhlandhalle Eintracht Frankfurt, die dritte Mannschaft der Frankfurt Skyliners. Sie liegen zwar nur auf dem vorletzten Platz, haben aber einige interessante junge Talente im Kader. Zum einen Jan Novak, den Sohn des Sportdirektors und ehemaligen Tschechischen Nationalspieler Kamil Novak, der mit seinen fast zwei Metern ein guter Distanzschütze ist. Zum anderen den körperlich starken Center Manuel Imamovic, der letzte Saison von Nürnberg nach Frankfurt wechselte und eine Profilaufbahn als Basketballer einschlug. Er steht im Kader der Skyliners und ist bereits eine wichtige Stütze im Pro-B-Team der Frankfurter.

Trotzdem sollte es den Tübingern gelingen, am letzten Heimspieltag einen Sieg zu landen, nachdem die vergangenen 2 schweren Auswärtsspiele verloren wurden. Einzig Zocki Ivandic ist angeschlagen, wer die zweite Ausländerposition neben Kwame Duku einnehmen wird, ist deswegen noch offen.

Das Tübinger Team freut sich auf alle Zuschauer, die nochmals vorbeikommen, um die toll verlaufene Saison gemeinsam mit der Mannschaft zu feiern.

Zwei vielversprechende Neuzugänge für Tübingen

Mit Denis Cvitkovic und Sidney Grosse-Kleimann wechseln zwei ambitionierte, junge Basketballer von Ludwigsburg nach Tübingen. Die beiden 17-jährigen Basketballtalente werden schon ab dieser Woche in Tübingen trainieren.

„Da wir dieses Jahr wieder eine NBBL-Quali. spielen möchten und wir noch auf der Suche nach dem einen oder anderen Spieler waren, kam die Anfrage von Sidney und Denis genau zum richtigen Zeitpunkt!“, so NBBL-Trainer Manu Pasios. Cvitkovic, ein 2,04m großer Power Forward mit sehr gutem Schuss von jenseits der Dreipunktelinie wird den Tübingern vor allem unter dem Korb die nötige Größe und Präsenz geben um in der Nachwuchs Basketball Bundesliga kurz NBBL mithalten zu können. Grosse-Kleimann, ein begnadeter Schütze mit gut ausgeprägten Scorer- Qualitäten ist auf der Position des Shooting Guards beheimatet, kann aber auch auf der Position des Point Guards eingesetzt werden. Nach dem die Saison für die beiden ehemaligen BBW-Auswahlspieler nicht so gelaufen ist, wie sie sich das vorgestellt hatten, sind sie auf der Suche nach einer neuen Herausforderung.

„Wir denken, dass Tübingen der richtige Verein ist, da uns dort Spielpraxis in der Ober- und Regionalliga geboten wird und wir die Möglichkeit bekommen Leistungsträger in der NBBL zu sein!“, so die beiden Neuzugänge über ihren Wechsel. Zusammen mit Julian Albus, Nelson Gyamerah, Samuel Taveira und Leo Zinn werden sie das Grundgerüst des NBBL-Teams bilden. Desweiteren werden sie sowohl im Oberligateam als auch in der 1. Regionalliga zum Einsatz kommen.

Das NBBL-Team befindet sich seit letzter Woche in der Vorbereitung und nun gilt es für die Trainer, die beiden Neuzugänge schnellstmöglich zu integrieren. Ende Mai reist das Team zu einem internationalen Turnier nach Frankreich, zwei Wochen später am 12./13.6 tritt die Mannschaft beim Sparkassen-NBBL-Cup in Tübingen an, um sich dann den letzten Schliff für die Quali. zu holen.  

v.l.n.r.: Sidney, Denis, Manu Pasios, Claus Sieghörtner

Normalform reicht nicht zum Auswärtssieg in Kirchheim

Diese Erfahrung mussten die Tübinger schon des öfteren in dieser Saison machen. Eine normale Tagesform ist nicht genug, um bei gleichwertigen Teams auswärts zu gewinnen. So war es auch am gestrigen Sonntag beim Team aus Heidelberg-Kirchheim, man verlor mit 72:89. Im ersten Viertel drückte Jens Hirschberg seinen Stempel der Partie auf, indem er 15 (!) der ersten 20 Punkte der Heidelberger markierte.

Auf Tübinger Seite war es Tom Klemm, der mit 3 erfolgreichen Dreiern seine Mannschaft im Spiel hielt und die Gegner nicht davonziehen ließ. Auch bis zur Halbzeit tat sich nicht viel, ausgeglichenes Spiel und eine 40:36 Führung für Kirchheim. Nach dem Seitenwechsel wurde es aber nichts mit der Großoffensive der Tübinger, die Heidelberger machten die ersten 9 Punkte und waren plötzlich komfortabel vorne.

Jetzt begannen die Tübinger zu kämpfen, die Heidelberger trafen aber immer wieder wichtige Dreier, um die Führung nicht zu klein werden zu lassen. Beim 50:56 durch Kwame Duku waren es trotzdem nur noch 6 Punkte Rückstand, aber postwendend hatten die Kirchheimer einen 13:2 Run, der ihnen eine 69:52 Führung nach dem dritten Viertel einbrachte. Die Tübinger gaben nicht auf, kämpften sich nochmals auf 63:73 heran, Kirchheim war aber zu Hause einfach zu abgebrüht und ließ sich nicht nervös machen. Beim 84:67 drei Minuten vor Schluss war das Spiel entschieden, die schlechte Trefferquote in der zweiten Halbzeit – vor allem von außen – ausschlaggebend für die Niederlage.

SV: Unger 1, Bösing, Moreira, Dieterle 7, Tom Klemm 16, Ahlendorf, Pidi Klemm 13, Kronhardt 26, Duku 10

Deftige 63:95 Niederlage für Tübingen beim Spitzenreiter VfB Gießen

Gießen ist heiß auf den Aufstieg – das merkten die Mannen um Teamkapitän Jan Bösing spätestens im zweiten Viertel, als die Hausherren mit einem 36:12 Zwischenspurt bis zur Halbzeit nach ausgeglichenem ersten Viertel auf 54:29 davon zogen und die Partie schon entschieden war.

Allerdings versäumten die Tübinger die durchaus nervös startenden Pointers am Anfang an die Wand zu spielen. Pi Unger und Tom Klemm konnten aus den anfänglich vielen Fehlern der Starspieler Rotaru und Pavlovic kein Kapital schlagen, dies wäre bei einer besseren Leistung aber durchaus möglich gewesen.

Als den Giessenern dann klar wurde, dass ihr Gegner aus Tübingen kein gutes Spiel erwischt hatte, drehten sie unglaublich auf und trafen alle Würfe. Die Neckarstädter dagegen erwischten einen rabenschwarzen Tag und versiebten reihenweise freie Schüsse. So konnte man den Spitzenreiter nicht in Bedrängnis bringen und der Versuch sich im dritten Viertel nochmals heranzukämpfen misslang ebenfalls.

Der Rückstand erhöhte sich um weitere 10 Punkte und nur das letzte Viertel konnte gegen die zweite Fünf der Giessener mit 21:19 siegreich gestaltet werden. Die erwartet schwere Aufgabe konnten die Tübinger nicht bewältigen, allerdings sprach die Gesamtkonstellation auch nicht unbedingt für einen Auswärtserfolg. Die noch 3 anstehenden Spiele werden die Jungs aber wiederum alles geben, um noch den ein oder anderen Sieg einzufahren.

SV: Unger, Dieterle 3, Ivandic 17, Bösing 6, Kochendörfer 11, Tom Klemm 6, Ahlendorf, Pidi Klemm 4, Kronhardt 16 (11 Reb.)

Klarer 105 : 68 Sieg gegen tapfer kämpfende Ober-Ramstädter

Vier mal siebzehn war die Punktausbeute der Ober-Ramstädter am Sonntag im Spiel gegen den SV.
Konstant zwar, aber zu wenig, um die Tübinger ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
29, 18, 24 und 34 Punkte setzten die Hausherren dagegen und gewannen damit deutlich in einem unterhaltsamen Spiel.

Bis zur Halbzeit lief es nicht gerade rund bei den Mannen um Jan Bösing, der zu allem Überfluss im ersten Viertel nicht auf der Bank, sondern am Scoutingtisch saß und dort Probleme beheben musste. Ab Viertel zwei war er zum Einsatz bereit, brauchte aber eine gewisse Eingewöhnungsphase, nachdem er die Woche über nicht in Tübingen weilte. So starteten Max Kochendörfer und Marius Dieterle auf eins und zwei, machten ihre Sache gut und schafften eine 29:17 Viertelführung. Im zweiten Viertel allerdings schlichen sich viele Unkonzentriertheiten und Fehler ein, die Ober-Ramstädter schläferten die Tübinger reglerecht ein und so sprang zur Halbzeit nur eine 47:34 Führung heraus.

Der Anspruch der Tübinger ist gewachsen und entsprechend fiel auch die Halbzeitansprache aus. Danach dauerte es immer noch etwas, aber die Tübinger zeigten wieder deutlicher, wer eines der besten Rückrundenteams ist.

Bissig in der Abwehr und clever im Angriff mit einigen sehenswerten Anspielen von Jan Bösing und Andi Kronhardt und guten Trefferquoten von Max Kochendörfer (11 von 15) und Zocki Ivandic (6 von 10). So stand es nach 3 Minuten im letzten Viertel bereits 81:64 und die Partie war entschieden. Von den Sitzen riss es die Zuschauer danach trotzdem noch einmal bei einem Monsterblock von Kwame Duku gegen den Amerikaner der Gäste, Eddie James. Ebenfalls überzeugen konnte der auch im Training immer besser werdende Sascha Eppler, der in seinen 9 Minuten Einsatzzeit auf ebenso viele Punkte und 2 Assists kam. Nach einem spielfreien Osterwochenende geht es in 2 Wochen zum Aufstiegsfavoriten nach Gießen, wo man sehen wird, wie gut Tübingen momentan wirklich ist. Momentan kann man aber auf die 13:3 Serie stolz sein.

SV: Eppler 9, Dieterle 10, Ivandic 19, Bösing 2, Kochendörfer 25, Taveira, Ahlendorf 4, Klemm 11, Kronhardt 17, Duku 8

Pflicht erfüllt – Sieg in Ludwigsburg

Die Ansprüche der Tübinger sind gestiegen, deswegen muss man von einem Pflichtsieg gegen die Ludwigsburger sprechen, die ohne ihre drei Besten angetreten waren. Trotz allem muss jedes Spiel erst gespielt werden, und im Nachhinein war es auch nicht ganz so einfach, wie das Ergebnis aussieht. Ohne Jan Bösing und Tom Klemm fehlte in manchen Phasen die ordnende Hand oder der ein oder andere Geniestreich.

Das erste Viertel verlief ausgeglichen, Tübingen erwischte den besseren Start, Ludwigsburg kam zurück und so stand es nach 10 Minuten 17:15 für die Barockstädter. Im zweiten Viertel stellten die Tübinger in der Verteidigung auf eine gut funktionierende Zone um und hatten in der Offensive Zocki Ivandic. Mit 4 Dreiern in den ersten 5 Minuten brachte er seinem Team eine beruhigende Führung und Coach Sieghörtner konnte bis zur Pause bereits alle Spieler einsetzen. 40:27 stand es zur Pause, nachdem Ludwigsburg noch einen 5:0 Run kurz vor Ende hatte.

Im dritten Viertel waren es offensiv Max Kochendörfer, Pidi Klemm und Kwame Duku, die Tübingen mit einem 15:1 Run auf 61:42 vor den letzten 10 Minuten in Führung brachten. Das letzte Viertel war dann aber kein Schaulaufen, die Ludwigsburger kämpften großartig und kamen fast wieder ins Spiel zurück. Beim 66 :57 war der Rückstand auf 9 Punkte geschmolzen.

Zum Glück waren Max Kochendörfer und Pidi Klemm erfahren genug, nicht in Hektik zu verfallen und schafften es, mit gelungenen Aktionen in Offense und Defense ihr Team zu beruhigen und den Sieg sicher zu stellen. Nächsten Sonntag soll nun die Serie gegen die BG Ober-Ramstadt auf 13:3 ausgebaut und der 6. Platz verteidigt werden.

SV: Eppler, Unger 5, Dieterle 7, Ivandic 21, Kochendörfer 15, Ahlendorf, Pidi Klemm 20, Kronhardt, Duku 7

Überraschend klarer Sieg gegen Oberelchingen

Mit 97:62 fertigten die Tübinger Regionalligabasketballer das Team aus der Nachbarstadt Ulms ab und revanchierten sich erfolgreich für die deutliche Hinspielniederlage.
Nur 15 Minuten konnten die Gäste mithalten, 32:29 stand es da für Oberelchingen. Die Tübinger schafften es bis dahin nicht, in der Defensive die Intensität zu bringen, die es braucht, um Teams in Bedrängnis zu bringen. Dann aber stellte der Coach auf Zone um und diese war über die gesamte Spielzeit von den Oberelchingern nicht zu knacken.
Zone mit höchstem Einsatz gespielt, anstrengender als Manndeckung und am gestrigen Abend auch erfolgreicher. Pi Unger und Jan Bösing vorne und Max Kochendörfer, Pidi Klemm und Andi Kronhardt hinten – das war das Erfolgsrezept. Blitzschnelle Rotationen, blindes Verständnis und optimales Reboundverhalten raubte den Gästen den Nerv. Vorne übernahm vor der Pause Andi Kronhardt Verantwortung und erzielte 9 Punkte in Folge; ein Dreier Jan Bösings markierte schließlich die schon deutliche 49:34 Führung für Tübingen. Der Start in Halbzeit 2 verlief ähnlich gut, Pi Unger und Andi Kronhardt schraubten die Führung mit spektakulären Treffern auf 61:36, immer begünstigt durch die hervorragende Teamdefense und die damit verbundene Frustration der Oberelchinger. Nun durfte auch Falco Meyer-Hübner zeigen, dass er dieses Jahr im Bundesligatraining viel dazugelernt hat. Nahtlos fügte er sich ins Spiel ein und begeisterte mit seiner Schnelligkeit. Auch Sascha Eppler bewies seine absolute Regionalligatauglichkeit, souverän spielte er die Aufbauposition. 73:44 stand es nach dem dritten Viertel, die Stammkräfte durften sich etwas ausruhen, alle Spieler wurden eingesetzt und dankten es mit guten Leistungen. Der Endstand von 97:62 war da nur noch Formsache. Überragend gestern neben der Teamdefense Andi Kronhardt mit 24 Punkten und 8 Rebounds in nur 23 Minuten Spielzeit und der Fakt, dass 5 weitere Spieler zweistellig punkten konnten.
SV: Eppler, Unger 12, Dieterle 10, Ivandic 12, Bösing 10 (5 Rebounds), Meyer-Hübner 3, Kochendörfer 6 (6 Assists, 5 Rebounds), Ahlendorf, Pidi Klemm 11 (7 Reb.), Kronhardt 24, Duku 9 (9 Reb.)

88:86 Sieg in Kronberg

In einer spannungsgeladenen Partie gelang dem SV der nächste Coup. Die heimstarken, in Bestbesetzung angetretenen Kronberger wurden von den Tübingern verdient mit 88:86 geschlagen und die Serie auf 10:3 Siege ausgebaut.

Auch Tübingen trat in Bestbesetzung an, obwohl Tom Klemm aufgrund einer Zahn-OP die ganze Woche nicht trainiert hatte. Auf dem sehr glatten Hallenboden entwickelte sich von Anfang an ein spannendes Spiel. Kronberg verteidigte häufig mit einer Zone, Tübingens Distanzschützen trafen und erzielten im ersten Viertel bereits 4 Dreier zur 22:21 Viertelführung. Bis zur Pause hatte Pi Unger bereits 4 Dreipunktwürfe versenkt, die Kronberger ihrerseits spielten immer wieder ihren Center Rose geschickt an, der insgesamt 20 Punkte scorte und nur schwer zu stoppen war.

Der Pausenstand von 41:39 für Tübingen verhieß eine enge Partie. In der zweiten Halbzeit stieg die Intensität in der Verteidigung der Tübinger, dies zahlte sich aber erst im letzten Viertel aus. Aus einem 64:67 Rückstand machten Tom Klemm und Max Kochendörfer im Alleingang eine 74:67 Führung und erstmals kam das Gefühl auf, einen Auswärtssieg landen zu können.

Die Führung wurde bis 2 Minuten vor Schluss zum 81:75 gehalten, danach ging allerdings erst mal nichts mehr. Angeführt von ihrem Amerikaner Comick scorte Kronberg 8 Punkte in Folge und lag zum Entsetzen der Tübinger 1 Minute vor Schluss mit 83:81 in Front.
Einmal mehr zeigte dann Tom Klemm seine Klasse. Klemm schoss Comick einen Dreier mit Foul mitten ins Gesicht, wie Basketballer zu sagen pflegen und brachte den SV wieder 85:83 in Front. Postwendend erzielte Comick seinen nächsten Wahnsinnsdreier und Tübingen war wieder in Zugzwang.

Aber der nächste Go To Guy Tübingens war zur Stelle. Eiskalt netzte Max Kochendörfer einen Schuss von der Baseline zum 87:86 ein.
Kronberg hatte noch einen Angriff, die Tübinger verteidigten gut, ließen nur noch einen Notschuss zu, Max Kochendörfer sicherte sich den umkämpften Rebound und traf danach bei 0,4 Sekunden Spielzeit noch einen Freiwurf zum 88:86 Endstand. Kronberg konnte mit der Restzeit nichts mehr anfangen.

Überragend wieder einmal Tom Klemm mit einem gefühlten Triple Double von 25 Punkten, 8 Rebounds und 8 Assists und der am Ende kaltschnäuzige Max Kochendörfer mit 16 Punkten.

SV: Unger 12, Dieterle 5, Ivandic 5, Bösing 4, Kochendörfer 16, Tom Klemm 25, Ahlendorf, Pidi Klemm 13, Kronhardt 8

Sieg für den SV gegen die Topmannschaft aus Konstanz

Stehende Ovationen der 200 Zuschauer und glückliche Gesichter der Tübinger Spieler gab es nach dem 79:76 Sieg über den Aufstiegsfavoriten Holidaycheck Baskets Konstanz. Zum Schluss wurde es unnötigerweise nochmals eng, die Freiwurfquote war unterirdisch, aber die Konstanzer schafften glücklicherweise den Ausgleich nicht mehr.Mit nunmehr 11 Siegen und 11 Niederlagen stehen die Tübinger richtig gut da, nach 10 Spieltagen lautete die Bilanz im Spätherbst 2:8, danach kam eine 9:3 Serie, die zeigt, dass das Tübinger Team an guten Tagen jeder Mannschaft paroli bieten kann.

Die letzten Spiele waren meist Tom Klemm und Andi Kronhardt für die Siege mitverantwortlich, gestern waren es hauptsächlich Jan Bösing und Max Kochendörfer, die den SV in wichtigen Phasen auf die Gewinnerstraße brachten. Jan Bösing mit 7 Rebounds,12 Punkten, einer guten Spielorganisation und viel Herzblut und Max Kochendörfer mit 19 Punkten, die er fast alle in wichtigen Phasen der zweiten Halbzeit scorte.

Das erste Viertel gehörte den Gästen aus Konstanz, die kaltschnäuzig und abgezockt ihre Chancen nützten, Michael Lay allein machte 16 Punkte im ersten Viertel und so führten die Mannen vom Bodensee mit 25:20.

Im zweiten Viertel kümmerten sich dann Marius Dieterle und Jan Bösing abwechselnd um den Starspieler der Konstanzer und bekamen diesen gut in den Griff. Erst in den letzten Minuten des Spiels lief er dann nochmals zu großer Form auf, bis dahin wurde er auch mit Hilfe der Big Man gut kontrolliert.Offensiv fiel vor allem Pi Unger auf, der einige wichtige Dreier einstreute und so den Rückstand nicht zu groß werden ließ. 36:42 war der Halbzeitstand aus Sicht der Heimmannschaft und es war klar, dass der SV eine Schippe drauflegen müsste, um die Konstanzer zu bezwingen.

Und genau dies tat der SV: Bissig und schnell mit perfekten Rotationen in der Defense waren Tom und Pidi Klemm, die keinen freien Wurf mehr zuließen und den Konstanzern ein ums andere mal den Ball stahlen. Wenn Lay und Thiam doch bis unter den Korb kamen, stand Andi Kronhardt perfekt in der Hilfe und griff die Rebounds ab. Vorne übernahmen Max Kochendörfer und Jan Bösing das Kommando und so ging das Viertel mit 20:9 an Tübingen, der Zwischenstand war nun 56:51.Im letzten Viertel kämpften die SV`ler weiter und konnten den knappen Vorsprung halten, 3 Minuten vor Schluss sahen sie bei 9 Punkten Vorsprung schon wie der sichere Sieger aus, aber ein paar schnelle Dreier von Lay und Thiam und viele vergebene Feiwürfe der Tübinger gaben den Konstanzern noch die Chance zum Ausgleich in den letzten Sekunden.3 Sekunden hatten sie noch Zeit für einen Korbversuch, doch die Tübinger passten auf, Andi Kronhardt ging beherzt dazwischen und der Jubel konnte beginnen.

SV: Eppler, Unger 13, Dieterle 3, Ivandic 3, Bösing 12, Moreira, Kochendörfer 19, Tom Klemm 12, Ahlendorf, Pidi Klemm 11, Kronhardt Konstanz: Lay 30, Thiam 21

Niederlage in Schwenningen, Blick geht nach vorne zum Spiel gegen Konstanz

Das Spiel am Sonntagabend bei den Panthers Schwenningen ging deutlich mit 58:79 verloren. Zu schlecht verlief die Trainingswoche, einige Spieler waren privat verhindert, andere krank,. sodass die Tübinger zwar komplett antreten konnten, aber sich in dieser Zusammenstellung die ganze Woche über nicht sahen.Denkbar schlechte Voraussetzungen, um beim Mitaufstiegsaspiranten bestehen zu können. Schnell lag man mit 1:10 im Hintertreffen, es dauerte bis ins zweite Viertel, bis die Tübinger ins Spiel fanden. Im zweiten Viertel dann die beste Zeit von Tom Klemm und Marius Dieterle, die einige sehenswerte Dreier einnetzten, assistiert von einer guten Verteidigung des Centers Andi Kronhardt. Zur Pause betrug der Rückstand beim 35:42 nur 7 Punkte, klar war aber, dass eine Leistungssteigerung her musste, um bestehen zu können.Der Start in die zweite Halbzeit verlief dann aber denkbar ungünstig, kaum ein Ball fand mehr den Weg in den Schwenninger Korb. Diese ihrerseits spielten eine harte Defense, erzwangen viele Ballverluste der Tübinger und die überragenden Schwenninger Blake Prince Young und Malte Kramer waren von der schwächelnden Defense der Tübinger nicht mehr zu kontrollieren. Kontinuierlich bauten die Hausherren ihren Vorsprung aus und vor dem letzten Viertel war die Führung bereits auf 20 Punkte angewachsen und das Spiel aus Tübinger Sicht verloren.Diese gaben zwar nicht auf und kämpften engagiert weiter, an diesem Tag aber war nichts mehr zu holen. Enrico Ahlendorf spielte ein gutes letztes Viertel, der Vorsprung konnte aber bis zum Endstand von 58:79 nicht mehr reduziert werden.Jetzt gilt die ganze Kraft und Konzentration der Tübinger dem anstehenden Topspiel gegen Konstanz. 92:48 hieß es im Hinspiel für Konstanz, eine Frage der Ehre für Tübingen am kommenden Sonntag um 17.30 Uhr in der Uhlandhalle!

Zwei Zauberviertel bringen Sieg gegen Mainz

Nach dem ersten Viertel beim Stand von 10:28 aus Tübinger Sicht sah es alles andere als gut aus. Der Mainzer Ilja Ickert hatte 16! der ersten 18 Punkte seiner Mannschaft gescort, darunter 4 Dreier. Ungläubiges Staunen der 200 Zuschauer und die Frage, wie und ob die Tübinger Jungs noch ins Spiel kommen würden.

Und sie kamen! Weg mit Zone und Presse, dafür knallharte Manndeckung war das Rezept, das griff. Eine Aufholjagd wurde gestartet, an der alle Spieler ihren Anteil hatten. Nach 7 Minuten im zweiten Viertel war der Rückstand beim 31:39 auf 8 Punkte geschrumpft. Danach machten die Mainzer bis zur Halbzeit keinen Punkt mehr, die Tübinger deren 15, darunter einen Dreier aus 7 Metern mit der Halbzeitsirene von Pi Unger. Mit 36:11 ging dieses Viertel an Tübingen und diese führten somit zur Halbzeit mit 46:39.

Und die Jungs um Max Kochendörfer gaben im dritten Viertel nicht nach. 6 Dreier versenkten Tom Klemm, Pi Unger und Andi Kronhardt, die Mainzer um den gut spielenden Andi Hornig (22 Punkte, 17 Reb.) wurden mit 30:20 demontiert. 76:59 stand es vor Beginn der letzten 10 Minuten, die Stimmung auf den Rängen unter den Augen von Tigerscoach Igor Perovic war gut.

Das letzte Viertel war geprägt von Kampf, von Defense, die Mainzer versuchten alles, nochmal ins Spiel zurück kommen, schafften es aber nicht mehr, den Rückstand auf unter 10 zu drücken.

Die Heimmannschaft spielte solide zu Ende und gewann am Ende hochverdient mit 91:81. 5 Spieler der Tübinger scorten zweistellig, ein deutliches Indiz für den Teambasketball, den die Jungs von Trainer Claus Sieghörtner mittlerweile verinnerlicht haben.

SV: Unger 19, Dieterle, Ivandic 13, Meyer-Hübner 1, Kochendörfer 16, Tom Klemm 22, Ahlendorf, Pidi Klemm 8, Kronhardt 12

Tom Klemm macht den Unterschied

Die Regionalligabasketballer haben einen großen Auswärtssieg gelandet. Bei dem Pro-A-Ableger der Karlsruher, dem TV Rastatt, gewannen die Tübinger deutlich und in der Höhe verdient mit 93:73.

Groß war der Jubel der Tübinger Mannschaft und seines Anhanges (Pi`s Opa und Marius und Max Vater auf der Rückreise von Berlin!) nach dem Spielende. Dank einer engagierten Leistung der gesamten Mannschaft und eines überragenden Tom Klemm (34(!) Punkte, 5 Assists) wurde nach dem Spiel ausgelassen gefeiert. Das Geburtstagkind Pidi Klemm ließ man hochleben, auch er bot offensiv eine gute Leistung (8 Treffer von 11 Versuchen) bis zu seinem foulbedingten Ausscheiden 7 Minuten vor Ende der Partie.

Von Beginn an merkte man den Tübingern an, dass sie nach bisher zwei Auswärtssiegen bei den eher schwachen Teams aus Ober-Ramstadt und Frankfurt einen richtigen Coup in der Fremde landen wollten.

Hochkonzentriert über das gesamte Spiel, mit einer 8-Mann Rotation, das war das Rezept, um die Rastätter zu schlagen. Und weitestgehend funktionierte das. Die Großen Kronhardt, Klemm und Duku setzten sich immer wieder gut in Szene und kämpften während der gesamten Partie vorbildlich gegen die lange Garde der Gegner. Den Top-Rebounder der Liga, Mathias Hurst, hielt man auf einem Season-Low von 6 Rebounds.

In der Offensive wurden die Körbe meist schön herausgespielt und selbstlos der besser postierte Mitspieler gesucht. In der Viertelpause stand es 23:18, nach 20 Minuten 44:32 für Tübingen.

Auch in Halbzeit 2 ließen die Jungs um Jan Bösing nicht nach und blieben weiter ihrer Linie treu. 8 Punkte in Folge von Tom Klemm, darunter 2 weite Dreier brachten die 59:44 Führung für Tübingen.

Als die Rastatter im letzten Viertel auf 63:69 verkürzten, drohte es nochmals eng zu werden. Aber auch aus dieser gefährlichen Situation befreiten sich die Tübinger dank Tom Klemm. Neun der nächsten zwölf Punkte der Tübinger scorte der gebürtige Österreicher und die Führung wuchs dabei wieder auf beruhigende 14 Punkte zum 81:67 an. In den letzten 5 Minuten war dann die Gegenwehr der Rastatter gebrochen, die Tübinger setzten noch Sascha Eppler und Enrico Ahlendorf ein und kamen zum hochverdienten 93:73 Auswärtssieg.

SV: Eppler 2, Unger 5, Dieterle 5, Bösing 3, 6 Reb., Tom Klemm 34, Kochendörfer 7, Ahlendorf, Pidi Klemm 18, Kronhardt 9, 7 Reb., Duku 10

Mit Top-Einstellung guter Sieg gegen Trier

Mit 77:60 gewann der SV 03 am Samstagabend nach einem guten Spiel gegen eine robuste Trierer Mannschaft und kann sich nun weiter nach oben orientieren.

Die Moselstädter starteten stark und führten schnell mit 6:0, die Tübinger mühten sich, kamen aber gegen die sehr schnellen und körperlich starken Spieler aus Trier anfangs nicht zurecht. Nach dem ersten Viertel stand es
16:13 für Trier und es dauerte weitere 5 Minuten bis Trainer Sieghörtner die passende Verteidigung für dieses Spiel herausgefunden hatte. Nach verschiedenen Zonen-Press-Deckungen war an diesem Tag Manndeckung angesagt.

Und zwar knallhart auf den kleinen Positionen und variabel bei den Großen.

Pi Unger setzte die Trierer Aufbauspieler so unter Druck, dass diese immer wieder zu Fehlern gezwungen wurden, Tom Klemm las aufmerksam die Laufwege und stand immer wieder richtig und wenn ein Wurf der Trierer daneben ging war meist Andi Kronhardt mit dem Rebound zur Stelle.

Verteidigung vom Feinsten machte aus einem 22:27 Rückstand eine 35:29 Führung zur Halbzeit.

In Halbzeit 2 das genau gleiche Bild. Vorbildliche Verteidigung auf Seiten der Hausherren, die kaum einfache Punkte zuließ und vorne wurde der Ball gut laufen gelassen. Max Kochendörfer behielt den Überblick, Pi Unger setzte gekonnt die Mitspieler in Szene und Andi Kronhardt traf aus allen Lagen.

57:42 stand es vor dem letzten Viertel und auch in diesem kamen die Trierer nicht mehr auf.

Beim 69:50 vier Minuten vor Schluss war das Spiel gelaufen, bemerkenswert dass die Wechselspieler den Vorsprung locker hielten, Enrico Ahlendorf scorte sogar noch drei mal bei drei Versuchen und sorgte damit für gute Laune bei den Zuschauern.

SV: Eppler, Unger (11 Pkt., 6 Ass., 4 Steals), Dieterle 2, Bösing 3, Tom Klemm 8, Kochendörfer 9, Taveira, Ahlendorf 6!, Pidi Klemm 14, Kronhardt (20 Pkt., 17 (!) Reb.), Duku (4 Pkt., 6 Reb.)

Da wäre mehr drin gewesen

Enttäuschung bei den SV-Basketballern über die 78:87 Niederlage bei den White Wings aus Hanau. Das Ergebnis von 78:87 sieht zwar nicht so schlecht aus, es wäre aber durchaus ein Sieg möglich gewesen. Über weite Strecken des Spiels wackelte die Heimmannschaft nämlich gewaltig und war sich seiner Sache überhaupt nicht sicher.

Die vorgezogene Zonenverteidigung der Tübinger brachte die Hanauer ein ums andere Mal in Bedrängnis und erzwang viele einfache Ballverluste. Einzig Kapital daraus schlagen konnten die Tübinger nicht wirklich. Zu viele Fehler ihrerseits brachten die Hanauer immer wieder ins Spiel und zum Ende hin auch relativ leicht zu einer komfortablen Führung.

Zur Halbzeit stand es unentschieden 35:35, nach drei Vierteln 56:56 und als man schon das Gefühl bekommen konnte, dass in Hanau ein Auswärtssieg durchaus möglich wäre, begann eine unerklärliche offensive Schwächephase. Aus einem 66:67 Rückstand machten die Hanauer bis 2 Minuten vor Schluss eine 78:67 Führung, erst danach trafen die Tübinger wieder den Korb. Und zwar nur noch in Form von Pi Unger, der die letzten 11 Punkte der Tübinger ganz allein scorte! Darüber war er aber auch nicht wirklich glücklich, denn auch sein Offensivmotor sprang zu spät an. Die Dreierquote 3 von 22 ( 10 % Trefferquote) ohne Ungers drei Dreier am Ende war viel zu wenig, um als Sieger aus diesem Spiel hervorzugehen.

Nächsten Samstag um 20 Uhr gegen Trier werden die Jungs um Kapitän Jan Bösing aber alles daran setzten, nach 2 Niederlagen wieder einen Sieg einzufahren.

SV: Unger 24, Dieterle 12, Ivandic 3, Bösing 2, Meyer-Hübner, Kochendörfer 5, Ahlendorf 2, Klemm 15, Kronhardt 13, Duku 2

Saarlouis gewinnt verdient in Tübingen

Saarlouis war am Sonntag Abend in der gut gefüllten Uhlandhalle vor 250 Zuschauern die bessere Mannschaft und gewann hochverdient mit 89:75 gegen eine Tübinger Mannschaft, die nicht an die Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen konnte.

Einige ausschlaggebende Punkte für die Niederlage an diesem Tag waren sicher die schwache Wurfquote der Tübinger (37 zu 49 %), die viel zu vielen Ballverluste (19) und gleichzeitig die wenigen Assists (8). Das ganze Spiel über war der SV auf der Suche nach seiner Topform, aber es gibt Tage, an denen dies einfach nicht gelingen will.

Schon der Start war nicht so, wie man es sich als Zuschauer wünscht. Zu lange brauchten Jan Bösing und Co., um ins Spiel zu finden, nach 5 Minuten stand es 2:7. Viele Fehlwürfe waren vorausgegangen, danach kämpften sich die Hausherren aber ins Spiel und bis zur Viertelpause war der Rückstand wettgemacht und in eine 17:16 Führung umgewandelt.

Dies lag aber auch an den bis zu diesen Zeitpunkt schwach spielenden Gästen aus Saarlouis in Form ihrer beiden amerikanischen Topstars, was sich aber ab dem zweiten Viertel ändern sollte. Ab da übernahmen diese das Kommando und führten ihre Mitspieler langsam auf die Siegerstraße. Tübingen mühte sich redlich, verzettelte sich aber zu oft in Einzelaktionen, die selten erfolgreich waren, sondern oft in Ballverlusten oder erzwungenen Würfen endeten. Saarlouis hingegen spielte defensiv clever, ließ die Tübinger nicht zum Korb kommen und profitierte von der schlechten Trefferquote der Heimmannschaft. 32 : 36 zur Halbzeit war zwar noch nicht hoffnungslos, einiges hätte sich aber ändern müssen in Durchgang 2.

In dieser zeigten dann die beiden Ausnahmekönner aus Saarlouis ihr Potential. Grundsolide in ihren Aktionen, ohne jeden Fehler spielend, setzten Reid (20 Punkte, 9 Rebounds, 8 Assists, 4 Steals) und Easterling (26 Punkte, 4 Assists) auch noch ihre Mitspieler gekonnt in Aktion und so wurde das Team aus Saarlouis in der zweiten Halbzeit immer stärker.

Die Tübinger dagegen verkrampften, besannen sich in der Offensive nach wie vor nicht auf ihr Teamspiel und die Würfe wollten einfach nicht fallen. Wechselnde Verteidigungsvarianten brachten zwar kurzfristig immer wieder Erfolge in der Abwehr, vorn konnten diese Ballgewinne aber nicht in zählbaren Erfolg umgewandelt werden.

Von 47 : 54 zog Saarlouis auf 47 : 62 Anfang des letzten Viertels davon und Tübingen schaffte es von da an nicht mehr, den Vorsprung auf unter 10 Punkte zu drücken. Alle Bemühungen halfen nichts, die Gäste gaben den Sieg nicht mehr aus der Hand und spielten routiniert zum 89:75 zu Ende.

SV 03 Tübingen: Eppler (dnp), Unger 13, Dieterle, Bösing 7, Meyer-Hübner, Kochendörfer 13, Tom Klemm 13, Ahlendorf (dnp), Pidi Klemm 3, Duku 11, Kronhardt 15 (12 Reb.)

Frankfurt kein Maßstab für Tübingen

Nach 10 Minuten stand es 24:4 für Tübingen und allen war klar, dass diese Frankfurter Mannschaft gegen Tübingen nicht den Hauch einer Chance hat. Zum Schluss stand es 80:44 und bedeutete den höchsten Tübinger Saisonsieg.

Die äußeren Umstände aufgrund der Wetterlage waren prekär, deswegen machte sich der Tübinger Tross sehr früh auf die Reise in das Hauptquartier der Frankfurt Skyliners. Mit im Gepäck: Zahnbürste und Zahnpasta für eine eventuelle Übernachtung, die aber dann zum Glück nicht stattfinden musste.

Das Vorspiel bestritt die Pro-B-Mannschaft der Skyliners gegen Stahnsdorf mit dem Ex-Tübinger Tim Modersitzki die Skyliners gewannen und 2 der Spieler, Manuel Imamovic und Jan Novak wechselten danach das Trikot, um in der Regionalligamannschaft mitzuspielen.

Highlight für Tübingen war, dass in der vereinseigenen Trainingshalle der Skyliners gespielt wurde, eine 3-fach Turnhalle mit 1000 Zuschauern Fassungsvermögen wobei die meisten Spieler der Bundesligamannschaft und der gesamte Trainerstab während des Pro-B-Spiels anwesend war und einige auch die erste Halbzeit des Regionalligaspiels anschauten.

Zu sehen bekamen sie eine furios startende Tübinger Mannschaft, einen Pi Unger, der im ersten Viertel 3 Dreier einnetzte und einen Tom Klemm, der durch seine abgeklärte Art zu spielen sehr schnell dem Talentschuppen der Frankfurter die Grenzen aufzeigte.

Im zweiten Viertel war es dann Max Kochendörfer, der mit 10 Punkten (davon 2 Dreier) die Frankfurter auf Abstand hielt. Trainer Sieghörtner hatte zur Pause allen 9 Spielern bereits längere Einsatzzeiten gegeben und so konnte man beruhigt in die zweite Halbzeit gehen. In dieser plätscherte das Spiel etwas dahin, der Vorsprung wurde verwaltet und erst in den letzten 5 Minuten setzten die Tübinger in Person von Marius Dieterle, der 3 Dreier verwandelte und Enrico Pfüller nochmals zu, um dann deutlich mit 80:44 zu gewinnen.

Danach ging es schnell unter die Dusche und nach Hause, die geschlossene Schneedecke ab Pforzheim war dann die letzte Hürde, die gemeistert wurde.

Nun beginnt die Vorbereitung auf das Spitzenspiel gegen Saarlouis am kommenden Sonntag um 17.30 in der Uhlandhalle. Saarlouis liegt punktgleich mit dem Spitzenreiter Gießen auf Platz 4 der Tabelle und bringt die beiden Top-Amerikaner der Regionalliga, Ricky Easterling (34 (!) Punkte im Schnitt) und Mathew Reid ( 27 Punkte im Schnitt) mit nach Tübingen.

SV 03 Tübingen: Unger 11 (5 Assists), Dieterle 13, Bösing 2 (10 Assists), Kochendörfer 13, Tom Klemm 12, Ahlendorf 6, Pidi Klemm 12, Kronhardt 4, Duku 7

Bärenstarkes viertes Viertel bringt den vierten Sieg in Folge

Mit 90:75 gewannen die Regionalligabasketballer des SV 03 Tübingen ihr letztes Spiel in diesem Kalenderjahr gegen die gute Mannschaft aus Heidelberg/Kirchheim und können nach 4 Siegen im Dezember beruhigt in die kurze Weihnachtspause gehen.

Am Samstagabend fiel es bei eisigen Temperaturen in der Uhlandhalle Zuschauern und Spielern schwer, ins Spiel zu kommen. Die Heidelberger starteten etwas besser, lagen schnell 12:5 vorne, die Tübinger kämpften sich aber im Laufe der ersten Halbzeit zurück und lagen ihrerseits zur Halbzeit mit 37:34 in front.

Im dritten Viertel war dann die beste Zeit der Heidelberger, Philipp Rittinger war kaum zu stoppen (26 Punkte am Ende) und brachte die Tübinger Defense in größte Schwierigkeiten. 64:58 lagen die Heidelberger nach dem dritten Viertel vorne und es sah nicht gut aus für das Heimteam.

Zur rechten Zeit besannen sich die Tübinger dann aber auf ihre neuen Tugenden. Kampfkraft gepaart mit Cleverness brachte den SV auf die Siegerstraße. Größten Anteil daran hatten die 5 Kämpfer auf dem Feld: Jan Bösing mit einem Fast-Triple-Double (11 Punkte, 9 Assists, 7 Rebounds), Andi Kronhardt mit einem Double-Double (18 Punkte, 12 Rebounds), Tom Klemm mit jeder Menge Zuckerpässen und ganz wichtigen Würfen, Highlight sein Schuss 1.30 min vor dem Schluss von 9 Metern mit Ablauf der 24-sek Uhr zum 82:72, Pi Unger mit 7 verwandelten 3 Punkt Würfen und 30 Punkten insgesamt und Pidi Klemm mit seiner Kampfkraft.

Diese 5 besiegten die Heidelberger im letzten Viertel mit 32:12 und Tübingen gewann so die Partie mit 90:76.

Übrigens: Auch Falco Meyer Hübner zeigte bei seinem Kurzeinsatz gute Ansätze, Marius Dieterle verteidigte hervorragend und Max Kochendörfer blieb ohne Fehler. Bei allen Dreien und den restlichen Bankspielern ist aber noch viel Luft nach oben, deswegen heißt es für alle nach den Weihnachtsfeiertagen kräftig weitertrainieren und bereit sein für die Spiele im neuen Jahr.

SV:
Eppler, Unger 30, Dieterle, Ivandic 2, Bösing 11, Meyer-Hübner 2, Kochendörfer, Tom Klemm 17, Ahlendorf, Pidi Klemm 10, Moreira, Kronhardt

Tabellenführer Gießen geschlagen

Einige der am Samstag Abend nach den SV-lern spielenden Volleyballdamen fragten ob hier die Tigers spielen würden, als sie die Begeisterung auf den Zuschauerrängen und auf dem Spielfeld nach der Schlusssirene sahen.

Dem war natürlich nicht so, aber die Regio-Mannschaft zeigte am Samstag auf jeden Fall eine klasse Leistung und schlug den Spitzenreiter VfB Gießen mit 78:72.

Aus einer Top-Mannschaft ragte am Samstag einer noch hervor. Tom Klemm zeigte warum er lange Jahren in Deutschlands höchsten Ligen gespielt hat. Extrem abgeklärt und erfahren brachte er seine Mitspieler immer wieder in beste Wurfpositionen, schloss selbst hochprozentig ab (4 Dreier in wichtigen Phasen), organisierte die Abwehr tadellos und gab dem Gegner immer wieder das Gefühl, hier nicht gewinnen zu können.

Aber auch Pi Unger mit wichtigen Dreiern, Marius Dieterle mit größtem Einsatz und Pidi Klemm, der trotz Krankheit alles gab, zeigten ihre Klasse. Zudem holte Andi Kronhardt zu seinen 14 Punkten auch noch 14 Rebounds und setzte dabei seinen rasanten Formanstieg fort. Und auch Jan Bösing spielte gut, glänzte diesmal in wichtigen Phasen auch als Scorer und behielt die Nerven als Tom Klemm 3 Minuten vor Schluss mit 5 Fouls das Feld verlassen musste.

Unglücklich während des Spiels gestern nur Zocki Ivandic, Topscorer der letzten Partie, der bereits nach 5 Minuten im zweiten Viertel mit 5 Fouls das Spielfeld räumen musste.

Das Spiel selbst wogte von Anfang an auf höchstem Regionalliganiveau hin und her. Im ersten Viertel konnten die Hausherren die Gießener Stars Rotaru und Pavlovic kaum unter Kontrolle bringen, es stand 17:23 nach 10 Minuten. Im zweiten Viertel gelang dies langsam besser, die Tübinger hielten nun dagegen und der Rückstand konnte mit großem Einsatz bis zur Pause auf 39:41 verkürzt werden.

Das dritte Viertel verlief ausgeglichen, wobei die 2:3 Zone der Tübinger immer besser funktionierte und es damit den Gießenern immer schwerer fiel, zu punkten. 58:57 lag Tübingen vor dem letzten Viertel vorne, bevor dann in den ersten 6 Minuten des letzten Viertel alles rund lief für Tübingen. Tolle Abwehrarbeit und Punkte von Tom Klemm, Jan Bösing und Andi Kronhardt brachten die Tübinger auf 70:61 davon.

Als Tom Klemm mit dem 5. Foul raus musste, verlor der SV trotzdem nicht die Kontrolle, Pidi Klemm mit einem tollen Drive und Andi Kronhardt mit einem krachenden Dunking zerstörten die Hoffnung der Gießener. Jan Bösing schließlich brachte den Sieg mit 4 verwandelten Freiwürfen nach Hause!

Nächstes Heimspiel ist bereits kommenden Samstag um 20 Uhr gegen die White Chocolates aus Heidelberg-Kirchheim.

SV: Eppler, Unger 12, Dieterle 2, Ivandic 2, Bösing 16, Meyer-Hübner 2, Tom Klemm 16, Ahlendorf, Pidi Klemm 14, Taveira, Kronhardt 14
Gießen: Felix Rotaru 26, Pavlovic 12, Zabel 10

Erster Auswärtssieg für SV 03 Tübingen

Mit dem zweiten Sieg in Folge und dem ersten Auswärtssieg dieser Saison mit 89:62 bei der BG Ober-Ramstadt hat der SV 03 Tübingen bei nun 4:8 Siegen ein kleines Polster zu den Abstiegsrängen geschaffen.

Nur bis zum 9:9 nach 7 Minuten konnten die Hausherren mithalten, danach übernahm Tübingen das Ruder. Die Eingewechselten Tom Klemm und Zocki Ivandic gaben den nötigen Push und ein kleiner Run folgte zur 22:12 Viertel-Führung. Im zweiten Viertel gab es dann eine Gala-Vorstellung von Zocki Ivandic, der 4 Dreier in Folge schoss und so den Tübingern fast im Alleingang eine komfortable 39:16 Führung bescherte. Bis zur Pause hatte Ivandic bereits 21 Punkte auf seinem Konto, am Ende waren es insgesamt 30 und eine tolle Leistung für den in dieser Saison noch nicht so richtig in Schwung gekommenen Flügelspieler.

Der Pausenstand von 44:26 aus Tübinger Sicht war komfortabel, die Ober-Ramstädter aber gaben nicht auf und kämpften im dritten Viertel großartig und schaffen es immer wieder fast, den Rückstand auf unter 10 Punkte zu drücken. Die Tübinger waren aber diesmal mental in der Verfassung dagegenzuhalten, immer wieder fanden sie einen guten Abschluss wenn es nötig war. Mal Andi Kronhardt, mal Tom Klemm und zum Ende hin immer wieder Jan Bösing, der Verantwortung übernahm und auch als Scorer glänzte. Nach einigen Kabinettstückchen von Andi Kronhardt, der eine deutliche Leistungssteigerung zeigte, stand zum Ende ein ungefährdeter 89:62 Sieg zu Buche.

Am kommenden Samstag um 16 Uhr kommt nun mit dem VfB Gießen die Übermannschaft der Saison in die Uhlandhalle. Siege gegen Topteams mit 30-40 Punkten Unterschied sind bei dieser Mannschaft um den Ex-Tübinger Vincent Zabel fast normal. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die aus ihrem Formtief kletternde Tübinger Mannschaft aus der Affäre ziehen wird.

SV 03 Tübingen: Eppler, Unger 8, Dieterle 5, Ivandic 30, Bösing 12, Tom Klemm 13, Kochendörfer 3, Ahlendorf, Pidi Klemm 7, Kronhart 11

Wichtiger Sieg mit ordentlicher Leistung

Der SV 03 hat seinen dritten Saisonsieg in der 1. Regionalliga eingefahren. Am Samstag Abend war die extrem junge Mannschaft der BSG Ludwigsburg zu Gast in der Uhlandhalle und dieses junge Alter war auch mitausschlaggebend für den relativ leichten 76:52 Sieg der Hausherren. Jung im Basketball heißt oft auch unerfahren und überhastet. Genau das waren die Ludwigsburger mit einer indiskutablen Fehlerzahl von 30 Turnovern. Diese waren natürlich auch provoziert von der guten Abwehrarbeit der Tübinger, jeweils 4 Steals von Pi Unger und Tom Klemm sind außergewöhnlich viel im Basketball.

Bei Tübingen standen diesmal mehr die älteren Spieler im Vordergrund. Jan Bösing spielte seine Verteidiger ein ums andere mal schwindelig und führte glänzend Regie. 8 Punkte, 7 Rebounds und 10 Assists standen am Ende für eine hervorragende Pointguardperformance zu Buche.

Tom Klemm brachte vor allem defensiv die Ruhe und Übersicht in das Tübinger Spiel, die bisher schmerzlich vermisst wurde. Er stand immer am richtigen Ort und dirigierte seine Vordermänner geschickt, sodass die Ludwigsburger nur selten zu einfachen Punkten kamen.
Auch Pidi Klemm kämpfte vorbildlich (7 Rebounds), zog immer wieder geschickt zum Korb und war nebenbei mit 15 Punkten auch Topscorer der gesamten Partie.

Wenn jetzt die Dreierquote von diesmal nur 17 % auch wieder besser wird, haben die Tübinger durchaus Chancen kommende Woche bei der BG Ober-Ramstadt auch ihren ersten Auswärtssieg einzufahren.

Am Samstag Abend war beim Halbzeitstand von 41:28 die Tendenz schon klar erkennbar, ein schwaches drittes Viertel brachte dann nicht den erhofften Blowout, aber durch 5 schnelle Punkte zu Beginn des vierten Viertels war beim 59:38 die Partie entschieden. Die Tübinger spielten von da an clever zu Ende, sodass zum Schluss ein ungefährdetes 76:52 stand.

Tübingen: Eppler, Unger 5, Dieterle 7, Ivandic 10, Bösing 8, Meyer-Hübner, Kochendörfer 6, Tom Klemm 14, Ahlendorf 2, Pidi Klemm 15, Kronhardt 9

SV 03 Tübingen ohne Selbstvertrauen chancenlos

Am Tiefpunkt angelangt scheinen die Regionalligabasketballer des SV 03 Tübingen. Nach der 61:81 Heimniederlage gegen den MTV Kronberg steht man nun mit 2:8 Siegen weit unten in der Tabelle.

Viel vorgenommen hatten sich die Spieler um Neuzugang Tom Klemm für das Spiel gegen den MTV Kronberg. Diese hatten sich diese Woche noch mit dem Topscorer der BG Ober-Ramstadt, Michael Comick, verstärkt, der prompt bester Werfer des gestrigen Spiels mit 25 Punkten wurde.

Tom Klemm dagegen hatte Anlaufschwierigkeiten, so wie die gesamte Tübinger Mannschaft. Die erste Halbzeit verlief aus Sicht der Heimmannschaft katastrophal, kaum ein Wurf oder Korbleger fand sein Ziel. Die Kronberger wurden dadurch stark gemacht und trafen ihrerseits traumwandlerisch. 19:44 war das indiskutable Resultat nach 20 Minuten Spielzeit.

Der zweite Durchgang war von Kampf und Einsatzwillen geprägt, aber wirklich zählbarer Erfolg sprang auch dabei nicht heraus. Die Kronberger im Gefühl des sicheren Sieges konnten nicht wirklich in Bedrängnis gebracht werden. Zu schwach die Wurfquote, von 72 Würfen fanden gerade mal 21 ihr Ziel – das sind gerade mal 29 Prozent, damit kann kein Spiel erfolgreich bestritten werden. Die Kronberger hingegen, angeführt von Jonathan Mesghna (25 Punkte, 9 Reb., 6 Assists) und Mike Comick (25, 6, 3) trafen normale 46 Prozent und hatten das Spiel jederzeit sicher im Griff. So verlief das dritte und vierte Viertel relativ ausgeglichen, die Tübinger schafften es nie, den Rückstand unter 10 Punkte zu bringen und ganz zum Schluss war der Rückstand beim 61:81 wieder auf 20 Punkte angewachsen.

Am kommenden Wochenende haben die Tübinger eine Verschnaufpause, vielleicht zur richtigen Zeit, bevor dann in zwei Wochen das Derby gegen den Mitabstiegskandidat Ludwigsburg auf dem Plan steht.

Tom Klemm verstärkt das Regionalligateam des SV 03 Tübingen

Mit Tom Klemm (28 Jahre, 2.02 m groß) haben die Tübinger eine tolle Verstärkung für die Zeit bis Weihnachten gefunden. Tom, der schon in den Jahren 2000-2004 in Tübingen spielte, und seitdem studientechnisch an Tübingen gebunden ist, will dem Regionalligateam helfen, die unteren Tabellenregionen zu verlassen.

Zwei Jahre spielte er mit seinem jetzigen Trainer, Claus Sieghörtner, noch in Bundesliga 1 und 2 zusammen, danach schaffte er mit Tübingen und Mitspieler Robert Wintermantel den Wiederaufstieg in die Bundesliga. Danach zog es ihn in die Heimat nach München, bevor er dann die letzten 3 Jahre als Teamkapitän maßgeblich am sportlichen Aufstieg des Teams aus Kirchheim/Teck (Pro A)beteiligt war.

Mittlerweile hat er beruflich seine Diplomarbeit in Bioinformatik abgegeben und versucht nun, Beruf und Basketball zu verbinden. Bis es soweit ist, wird er das Regionalligateam mit seiner Erfahrung und Ruhe weiterbringen und bereits am Sonntag um 17.30 Uhr gegen den MTV Kronberg in der Uhlandhalle auflaufen.

Deftige Niederlage für dezimierte Tübinger

Parallelspiel der Walter Tigers und Grippewelle. Das waren zu viele Schwierigkeiten für das Regionalligateam des SV 03 Tübingen, denn so musste man mit nur 7 Spielern zum schweren Auswärtsspiel nach Konstanz aufbrechen.
Trotzdem fiel die Niederlage mit 48:92 zu hoch aus, die Spieler waren aber an diesem Abend nicht in der Lage, auf dem Niveau der Konstanzer mitzuspielen. Jan Bösing fehlte wieder mal an allen Ecken und Enden und körperlich war ohne Andi Kronhardt im Rebound zu wenig Durchschlagskraft.
Die einzige Chance wäre gewesen, von Anfang an an den Konstanzern dran zu bleiben und die Chancen dazu waren durchaus gegeben. Aber ohne Selbstvertrauen wurden unbedrängte Turnovers fabriziert und reihenweise Fehlwürfe geschossen. So machte man es den Konstanzern leicht. Diese zogen im ersten Viertel auf 29:6 davon und bis zur Halbzeit auf 50:17. Das Spiel war vorbei, die Tübinger wegen ihrer eigenen Leistung konsterniert und frustriert. In der zweiten Halbzeit dann ein ähnliches Bild, wobei das dritte Viertel mit 19:19 noch etwas versöhnte, am insgesamt katastrophalen Auftritt aber nichts mehr ändern konnte.

Auswärts gibt es diese Saison nichts zu holen, allerdings hoffen die Tübinger auf ein vollzähliges Team nächsten Sonntag im Heimspiel gegen den MTV Kronberg. Denn wenn die Tübinger mit der gesamten Mannschaft antreten können, wird es für jedes Team schwer, die Punkte aus der Uhlandhalle zu entführen.

SV 03 Tübingen: Unger 11, Dieterle 2, Ivandic 0, Kochendörfer 16, Ahlendorf 0, Klemm 10, Duku 11

Unglückliche Niederlage gegen BV Villingen-Schwenningen

In einem guten Regionalligaspiel verloren die Tübinger zum Schluss unglücklich mit 90:94 gegen Villingen-Schwenningen.
Große Enttäuschung im Lager der Tübinger nach dem Ende der Partie. Die insgesamt gute und engagierte Leistung der Heimmannschaft vor 250 Zuschauern wurde nicht mit einem Sieg belohnt. Wieder einmal war es ganz zum Ende ein Amerikaner, der den Unterschied ausmachte. Blake Young traf seinen Lay-up und seine Freiwürfe eine Minute vor Schluss, machte aus einem 87:88 Rückstand eine 91:88 Führung, Tübingen hingegen vergab aussichtsreich und musste danach foulen. Zu wenig Zeit blieb übrig und die Gäste kamen, auch durch einen überhasteten Fehler der Tübinger, nicht mehr richtig in Bedrängnis.

Die Erkenntnis bleibt, dass die Tübinger zu Hause mit jedem Gegner mithalten können, zu Siegen braucht es aber manchmal auch etwas Glück, das man vor zwei Wochen gegen Rastatt hatte, diesmal leider nicht.
Ansprechende Leistungen aus Tübinger Sicht zeigten Pi Unger mit sechs Dreiern, Max Kochendörfer mit 19 Punkten und 4 Assists, Jan Bösing mit 9 Assists und einer guten Defense gegen den Star des Abends, Blake Young. Der Amerikaner der Villinger erzielte trotz intensiver und guter Abwehr der gesamten Tübinger Mannschaft 42 (!) Punkte und 7 Assists.
Auf dem Weg zurück zu alter Stärke, Kwame Duku mit 6 Rebounds und 18 Punkten, allerdings auch mit 5 Ballverlusten.
Nächste Woche steht der schwere Gang zum Aufstiegsfavoriten Konstanz an, bei dem es nichts zu verlieren gibt für die junge Tübinger Mannschaft.
Tübingen: Eppler, Unger 23, Dieterle, Ivandic 5, Bösing 8, Meyer-Hübner, Kochendörfer 19, Eroglu, Ahlendorf, Klemm 7, Kronhardt 10, Duku 18
Villingen-Schwenningen: Topic 16, Kramer 19, Young 42

Auswärts für den SV 03 Tübingen nichts zu holen

In Mainz beim letztjährigen Pro-B-Ligisten verloren die Tübinger Regionalliga-Basketballer am Samstag Abend mit 64:84.
Die Mainzer, bei denen der Ex-Tübinger und langjährige Bundesligaspieler Andi Hornig spielt und dominiert (18 Punke, 22 Rebounds), waren nicht unbedingt stärker, aber insgesamt doch die bessere Mannschaft. Vor allem in den Kategorien Rebounds 47:30 und Assists 13:3 waren deutliche Unterschiede erkennbar, mehr Rebounds heißt auch mehr Wurfversuche und die Tübinger mussten einmal mehr erkennen, dass mit Durchschnittsleistungen in der 1. Regionalliga nichts zu holen ist. Die Trefferquote jenseits der Dreierlinie, eigentlich die Stärke des SV, wieder nur 30 %, zu schwach um mithalten zu können.
Bis zur 18. Minute beim Stand von 32:32 sah alles noch gut aus, aber anstatt langsam in Schwung zu kommen, ließ man die Mainzer in den letzten 2 Minuten noch auf 42:33 davonziehen und erhielt den ersten schweren Dämpfer.
Das dritte Viertel verlief ausgeglichen, die Tübinger mühten sich, aber im Abschluss waren sie einfach zu harmlos. So stand es vor dem letzten Spielabschnitt 52:62 und die Mannen um Jan Bösing wussten dass sie noch aggressiver zu Werke gehen mussten, um sich heranzukämpfen. Aber nichts gelang in dieser Phase und die Mainzer zogen relativ leicht auf 71:52 davon. Der Vorsprung schmolz hin und wieder noch etwas, aber der Sieg der Heimmannschaft geriet nicht mehr in Gefahr und so müssen die Tübinger weiterhin auf ihren ersten Auswärtssieg in der Regionalliga warten.

Tübingen: Eppler, Unger 12, Dieterle 4, Ivandic 7, Bösing 7, Meyer-Hübner 7, Kochendörfer 5, Ahlendorf 4, Klemm 6, Kronhardt 9, Duku 6
Mainz: Hornig 18, Heckmann 14, Ickert 24