44:45 stand es nach 20 Minuten Spielzeit aus Tübinger Sicht beim letzten Spiel in Rastatt und alles sah nach einem spannenden Spiel aus.
Doch manchmal kommt es anders als man denkt – die ersten drei Aktionen der Tübinger – ein guter Zug zum Korb mit verlegtem Korbleger und zwei freie Mitteldistanzschüsse wurden allesamt kläglich vergeben und Rastatt scorte jedes Mal. Der Routinier Kustos aus Rastatt traf im dritten Viertel bereits seinen siebten Dreier und die pfeilschnellen Baumer und Gyau – ehemalige Jugendnationalspieler – liefen einen Schnellangriff nach dem anderen.
Tübingen dagegen traf von der 4 Minuten des dritten Viertels bis zur 3 Minuten des vierten Viertels nicht einen einzigen Feldkorb. Nur zwei Freiwurfpunkte waren die magere Ausbeute in 10 Minuten.
So wuchs der Rückstand orkanartig an, das Viertel ging mit 5:32 rekordverdächtig verloren und die Luft war raus. Tübingen fing sich nicht mehr und ergab sich in der Niederlage, einzig die 100-Punkte Marke ließ man Rastatt in den letzten Minuten nicht mehr knacken.
So stand es enttäuschend für Tübingen am Ende 59:96.
Grosse Kleimann 2, Unger 4, Meyer-Hübner 7, Ivandic 10, Dieterle 5, Albus 4, Klemm 15, Ahlendorf, Hänig 12
Ohne die beiden Aufbauspieler Jan Bösing und Pirmin Unger und mit einem aushelfenden Max Kochendörfer, der seit 4 Wochen nicht mehr trainiert, waren die Tübinger Regionalligabasketballer nicht in der Lage, die gut spielenden Oberelchinger zu schlagen.
Obwohl Tübingen kämpfte, Gas gab und teilweise gut spielte, reichte es nicht, um im letzten Heimspiel einen Sieg einzufahren.
Den besseren Start erwischte Oberelchingen und ging bis zur Viertelpause mit 23:16 in Führung, wurde dabei aber auch tatkräftig von der fehlenden konzentrierten Abwehrarbeit der Tübinger unterstützt. Im zweiten Viertel rissen sich die Jungs um den gut aufbauenden Falco Meyer-Hübner zusammen, erlaubten nur noch 13 Punkte und kamen so bis zur Pause auf 32:36 heran.
Im dritten Viertel kam dann die beste Phase der Tübinger, hinten wurde dicht gemacht, vorne trafen Juli Albus, der insgesamt 4 Dreier versenkte, und Rouven Hänig hochprozentig. Die Spieler wurden mustergültig von Falco Meyer-Hübner und Marius Dieterle in Szene gesetzt und als Zocki Ivandic mit einem Dreier aus 8 Metern in der letzten Sekunde des dritten Viertels zur ersten Führung für Tübingen traf, schien der Bann gebrochen.
Im letzten Viertel lief auch alles gut, aber leider war aus Tübinger Sicht beim Stande von 73:70 Schluss. Der bis dahin gut kontrollierte Oberelchinger Amerikaner Jones traf einen Dreier, Tübingen vergab zwei darauffolgende Angriffe, Oberelchingen traf einen weiteren Dreier und ging 76:73 in Front.
Zocki Ivandic verfehlte 5 Sekunden vor Schluss den Ausgleich knapp und so war das Spiel entschieden. Insgesamt war im Nachhinein die Trefferquote von außen zu schwach, hätten einige Tübinger Spieler bessere Werte erzielt, wäre das Spiel mit Sicherheit anders ausgegangen.
SV: Grosse-Kleimann, Meyer-Hübner 10, Ivandic 5, Dieterle 5, Kochendörfer 5, Albus 13, Klemm 13, Ahlendorf, Hänig 22
Die dezimierten Tübinger, die außer auf Jan Bösing und Max Kochendörfer dieses mal auch ohne ihren privat verhinderten Coach Sieghörtner anreisten, hatten nicht den Hauch einer Chance in Mainz.
Die Marschroute, die Manu Pasios ausgab, von Anfang an dran zu bleiben, wurde komplett verfehlt. So ging das erste Viertel bereits mit 10:19 verloren und im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wurde Tübingen an die Wand gespielt. Viel Druck in der Abwehr der Mainzer zwang die Tübinger Jungs immer wieder zu Fehlpässen, die die Gastmannschaft um ihren überragenden Amerikaner Rudowitz gnadenlos ausnützten. 49:22 stand es zur Pause, das Spiel war entschieden. Die zweite Halbzeit verlief ausgeglichen, Pi Unger führte wieder gut Regie und besonders Enrico Ahlendorf konnte sich einige Male auszeichnen. So blieb der Rückstand konstant und das Endergebnis von 61:86 kann Tübingen verschmerzen. Viel wichtiger sind für die Regionalliga nämlich die Ergebnisse aus der Pro B vom vergangenen Wochenende. Mit Schwenningen, Konstanz und Frankfurt sind 3 der 4 Absteiger in der Regionalliga Südwest beheimatet und so müssen aller Voraussicht nach 4 Teams absteigen. Glück für die Tübinger, dass sie sich durch ihre guten Leistungen schon relativ früh aus den unteren Tabellenregionen verabschieden konnten und jetzt beruhigt sein können, was tatsächlich geschehen wird. Die langjährigen Konkurrenten aus Ludwigsburg und Oberelchingen sind aber davon betroffen und es wäre schade für die Regionalliga und für Tübingen, wenn es diese Derbys nicht mehr geben könnte.
So könnte man mit einem Sprichwort die erste Halbzeit des Spiels gegen Speyer umschreiben, denn ohne die beiden erfahrenen Spieler Jan Bösing und Max Kochendörfer war Pi Unger derjenige, der mit einer bemerkenswerten Leistung seine Tübinger auf die Gewinnerstraße brachte. 90:80 hieß es am Ende für die glücklichen Tübinger, die sich den Sieg gegen Speyer bravourös erkämpften und damit den 8. Platz festigten.
4 Dreier traf Pi in der ersten Halbzeit, dazu baute er glänzend auf, fand freie Mitspieler und ging mit unglaublicher Intensität in der Verteidigung zu werke. Assistiert wurde er vom Abiturienten Juli Albus, der in beiden Hälften je zwei Dreier einstreute – und das vor allem in Halbzeit 2 in kritischen Phasen. Auch alle anderen Spieler erwischten eine guten Tag, Pidi Klemm war mit 24 Punkten mehr als solide und Rouven Hänig gelang mit 11 Punkten und 12 Rebounds ein kämpferisches Doubel-Double.
So stand es nach einer famosen ersten Halbzeit 49:36 für Tübingen, alle eingesetzten Tübinger Spieler hatten sich bereits in die Korbschützenliste eingetragen und die Amerikaner aus Speyer wurden einigermaßen kontrolliert.
In Halbzeit zwei verstärkte Speyer den Druck in der Defensive und das zeigte Wirkung. Das Scoren fiel den Tübingern schwer und die Domstädter holten Punkt um Punkt auf. Der Vorsprung schmolz bis auf 6 Punkte zu Beginn des letzten Viertels (63:57), Brendan Campbell war kaum zu stoppen und kam zum Schluss auf beachtliche 32 Punkte.
Trotzdem behielt Tübingen die Nerven und kämpfte wie immer vorbildlich. Der knappe Vorsprung konnte gehalten werden und als gegen Ende das Team aus Speyer taktische Fouls beging, trafen die Tübinger genug Freiwürfe, um es nicht ganz eng werden zu lassen.
Ein unsportliches Foul an Pidi Klemm eine Minute vor Schluss brachte dann die Entscheidung, die Freiwürfe verwandelte er sicher und der anschließende Ballbesitz konnte ebenfalls in Punkte umgesetzt werden. So war der Vorsprung zu groß und der Sieg konnte unter großem Jubel gefeiert werden.
SV: Unger 22, 6 Reb., 6 Ass., 4 St., Meyer-Hübner 6, Ivandic 5, Dieterle 7, Albus 15, 3 Ass., Klemm 24, 7 Reb., 4 St., Ahlendorf, Hänig 11, 12 Reb.
Am Samstag ist zum vorletzten Heimspiel der Saison die Mannschaft aus Speyer zu Gast in der Uhlandhalle. Da der Absteiger aus der Pro B nach der Hälfte der Saison in die 2. Regionalliga durchgereicht zu werden drohte, entschlossen sich die Verantwortlichen, 2 Amerikaner nachzuverpflichten. Danach verlor Speyer von den letzten 5 Partien nur noch gegen den Aufsteiger aus Hanau.
Der letztjährige Regionalligatopscorer Michael Comick und Pro-B Rückkehrer Brendan Campbell setzten sich sofort an die Spitze der Korbschützenliste und werden nur von Saarlouis Punktemaschine Ricky Easterling übertroffen.
Man darf gespannt sein, was sich die Tübinger ausgedacht haben, um am Samstag um 20.00 Uhr in der Uhlandhalle diese beiden Ausnahmespieler in die Schranken zu weisen und einen Heimsieg zu feiern!
Dass es schwer sein würde in Saarlouis zu bestehen war von vornherein klar. Als aber bei der Abfahrt der zweite Kleinbus stehen gelassen werden konnte und sich nur 6 Spieler plus Trainer auf den 300 km weiten Weg machten war es schon fast aussichtslos.
Denn Viktor Vladov meldete sich kurzfristig ab nachdem Max Kochendörfer und Falco Meyer-Hübner studien- und schulbedingt fehlten.
Am schlimmsten traf es Jan Bösing! Der Playmaker, Kapitän und Kopf der Mannschaft hat sich beim Skifahren letzte Woche eine Schultereckgelenkssprengung zugezogen und wird diese Saison überhaupt nicht mehr spielen können. Ein schwerer Schlag für das Team, das somit die restlichen 4 Spiele ohne die Tübinger Identifikationsfigur durchstehen muss. Zum Glück muss er nicht operiert werden, wann er wieder Basketball spielen kann ist aber unklar und ob er nochmals die Stiefel für seinen SV schnüren kann, scheint aus beruflichen Gründen fraglich.
So saß nur Enrico Ahlendorf auf der Bank, als das Spiel in Saarlouis begann. Durch zwei Dreier von Zocki Ivandic und einem von Pi Unger kamen die Tübinger gut in das Spiel und lagen nach 7 Minuten 13:11 in Front. Da war aber die Gefahr von Mensah Taylor und Ricky Easterling schon zu spüren, die kaum kontrollierbar waren und anfingen mit den Tübingern Katz und Maus zu spielen. Beim 23:17 zur Viertelpause hatten beide gemeinsam bereits 21 Punkte erzielt.
Die Trefferquote der überforderten Tübinger sank im zweiten Viertel erheblich und so schien beim 49:31 Pausenstand schon alles entschieden.
Am Anfang der zweiten Halbzeit wollte sich Tübingen unbedingt in das Spiel zurückkämpfen, aber dies gelang nicht. Zu wenig Würfe fanden ihr Ziel und vor allem gab es zu viele Turnovers aller Spieler. Die Amerikaner in Reihen von Saarlouis stahlen ein ums andere Mal den staunenden Tübingern den Ball und hatten anschließend Zeit für Showtime. Der gut spielende Pi Unger und seine Mitstreiter schafften es nur bei jedem zweiten Angriff den Gameplan einzuhalten, der ruhiges Spiel und späte Abschlüsse forderte.
Insgesamt zu wenig, um wirklich mithalten zu können und so war der einzige Erfolg, dass Saarlouis die letzten zwei Minuten ohne Korberfolg blieb und sie damit keine dreistellige Punktausbeute erreichen konnten.
SV: Unger 11, Ivandic 9, Dieterle 10, Klemm 21, Ahlendorf 6, Hänig 11
Einen verdienten 68:60 Sieg fuhren die Regionalligabasketballer des SV 03 Tübingen gegen den MTV Stuttgart ein. Es war der erste Sieg für die Tübinger im vierten Aufeinandertreffen mit dem schwäbischen Konkurrenten. Nachdem die letzten drei Partien immer recht deutlich verloren wurden war die Freude nach dem Schlusspfiff groß, der Sieg wichtig für das Selbstvertrauen der ohne Jan Bösing und Marius Dieterle spielenden Tübingern.
Der Start in die Partie war ordentlich, Zocki Ivandic erzielte 4 schnelle Punkte und Rouven Hänig die nächsten 6, so stand es 10:4 nach 5 Minuten. Danach kam auch Stuttgart in das Spiel, zur Viertelpause stand es 19:13. Im zweiten Viertel fiel beiden Teams das scoren schwer, Stuttgart verkürzte auf 25:27 ehe kurz vor der Halbzeit noch Max Kochendörfer mit 4 Punkten in Folge den alten Abstand zur 6-Punkt Pausenführung wiederherstellte.
In Halbzeit zwei nahm Tübingen dann den Kampf richtig an, und reboundete als Team besser, verteidigte auf hohem Niveau und ließ kaum offene Würfe zu. Falco Meyer-Hübner und Pi Unger waren pfeilschnell auf den Beinen und Rouven Hänig erkämpfte sich die Rebounds.
Unterstützt wurde er defensiv dabei von Pidi Klemm, vorne waren Zocki Ivandic und Max Kochendörfer zur Stelle. Es war kein schönes Spiel, aber Tübingen kämpfte und ließ Stuttgart nie näher als 5 Punkte herankommen. Vor dem letzten Viertel stand es 47:40, drei Minuten vor Schluss 55:50, Stuttgart beging taktische Fouls, Tübingen traf die Freiwürfe aber recht sicher und brachte das Spiel nach Hause.
SV:
Pi Unger 6, Falco Meyer-Hübner, Zocki Ivandic 16, Max Kochendörfer 10, Viktor Vladov, Pidi Klemm 11, Juli Albus 4, Rouven Hänig 21, 15 Reb.
Einen verdienten 68:60 Sieg fuhren die Regionalligabasketballer des SV 03 Tübingen gegen den MTV Stuttgart ein. Es war der erste Sieg für die Tübinger im vierten Aufeinandertreffen mit dem schwäbischen Konkurrenten. Nachdem die letzten drei Partien immer recht deutlich verloren wurden war die Freude nach dem Schlusspfiff groß, der Sieg wichtig für das Selbstvertrauen der ohne Jan Bösing und Marius Dieterle spielenden Tübingern.
Der Start in die Partie war ordentlich, Zocki Ivandic erzielte 4 schnelle Punkte und Rouven Hänig die nächsten 6, so stand es 10:4 nach 5 Minuten. Danach kam auch Stuttgart in das Spiel, zur Viertelpause stand es 19:13. Im zweiten Viertel fiel beiden Teams das scoren schwer, Stuttgart verkürzte auf 25:27 ehe kurz vor der Halbzeit noch Max Kochendörfer mit 4 Punkten in Folge den alten Abstand zur 6-Punkt Pausenführung wiederherstellte.
In Halbzeit zwei nahm Tübingen dann den Kampf richtig an, und reboundete als Team besser, verteidigte auf hohem Niveau und ließ kaum offene Würfe zu. Falco Meyer-Hübner und Pi Unger waren pfeilschnell auf den Beinen und Rouven Hänig erkämpfte sich die Rebounds.
Unterstützt wurde er defensiv dabei von Pidi Klemm, vorne waren Zocki Ivandic und Max Kochendörfer zur Stelle. Es war kein schönes Spiel, aber Tübingen kämpfte und ließ Stuttgart nie näher als 5 Punkte herankommen. Vor dem letzten Viertel stand es 47:40, drei Minuten vor Schluss 55:50, Stuttgart beging taktische Fouls, Tübingen traf die Freiwürfe aber recht sicher und brachte das Spiel nach Hause.
SV:
Pi Unger 6, Falco Meyer-Hübner, Zocki Ivandic 16, Max Kochendörfer 10, Viktor Vladov, Pidi Klemm 11, Juli Albus 4, Rouven Hänig 21, 15 Reb.
Nach einem guten Spiel kehrte die Regionalligamannschaft leider ohne Sieg aus der Handballhochburg Göppingen zurück. Dort waren beim Vorspiel der Handballdamen aus der Kreisliga mehr Zuschauer anwesend als beim nachfolgenden Basketballspiel.
Trotzdem oder gerade deswegen begannen die Tübinger nach zwei schwachen Anfangsminuten sich in das Spiel zu beißen. Angetrieben von den schwachen Aktionen der Göppinger nahmen die Jungs um Rouven Hänig die Geschenke in Form von vergebenen Korblegern und Fehlpässen der Göppinger an und bauten ihre Führung bis zur Halbzeit auf 43:36 aus.
Beim 50:38 nach 3 Minuten der zweiten Halbzeit sah alles nach einem Kantersieg der Tübinger aus, die hatten ihre Rechnung aber wie schon beim Hinspiel ohne den Ex-Tübinger Dominik Vollmer (19 Punkte) gemacht. 4 Dreier erzielte dieser kurz hintereinander ohne daran gehindert werden zu können und brachte damit sein Team wieder zurück in das Spiel.
Nach dem dritten Viertel war die Führung auf 4 Punkte geschmolzen, jetzt übernahm auf Göppinger Seite der Serbe Radinovic (21) und der Amerikaner Gavlin (20) das Kommando und scorten immer wieder.
Gleichzeitig intensivierten sie ihre Abwehr und den Tübingern gelang nur noch sehr wenig. Göppingen ging in Führung, 75:71 hieß es kurz vor Schluss. Tübingen hatte noch zwei Mal die Chance heranzukommen, hatte aber wie schon so oft in dieser Saison kein Wurfglück. Zu spät dann der Anschlusstreffer zum 76:78, schließlich waren noch 2 Sekunden Zeit zum „Wahnsinnsdreier“, aber dieser konnte nicht mehr abgefeuert werden.
So blieb es bei einer unglücklichen Niederlage, in der man es im Nachhinein versäumt hat, zu Anfang des dritten Viertels den Sack zuzumachen.
SV: Unger 8, Meyer-Hübner 3, Ivandic 4, Bösing 14, Dieterle 6, Vladov, Ahlendorf 4, Klemm 17, Hänig 20
Gelernt haben die Jungs von der Regionalligamannschaft gestern wenigstens, wo Treis-Karden liegt, nämlich an der Mosel und nicht am Rhein, ca. 30 km weg von Koblenz. Ansonsten hat sich die 330 km lange Anreise nicht gelohnt.
Nach dem ersten Viertel lag man bereits fast aussichtslos mit 19:34 im Hintertreffen. Die Treiser erwiesen sich vor einer stattlichen Heimkulisse von ca. 400 Zuschauern auf allen Positionen überlegen, sodass man früh erkennen musste, dass nicht viel zu holen ist.
Pi Unger und Rouven Hänig stemmten sich in der ersten Halbzeit noch dagegen, konnten aber am schlechten 33:52 Pausenstand nichts ändern. In der zweiten Halbzeit lief es insgesamt etwas besser, das dritte Viertel gewannen die Tübinger mit15:13, der Abstand aber vor dem letzten Durchschnitt war einfach zu groß.
In diesem war offensiv dann komplett der Wurm drin, die Trefferquote rutschte tief in den Keller, ganze 5 Punkte erzielten die acht platten Tübinger in diesem Abschnitt. So verlor man das Spiel deutlich mit 53:82 gegen das zweitbeste Team der Regionalliga, dass an diesem Tag seiner Favoritenstellung gerecht wurde.
SV: Unger 10, Meyer-Hübner 6, Ivandic 5, Bösing 3, Dieterle 3, Vladov, Klemm 9, Hänig 19
Das war ein hartes Stück Arbeit für die Tübinger Regiobasketballer. Am Ende hieß es 75:66 für die Jungs um Max Kochendörfer, ein wichtiger Sieg im Hinblick auf die Tabellensituation, da jetzt etwas Luft nach unten ist. Und die braucht man bei dem schweren Restprogramm der Tübinger unbedingt, um nicht noch in Abstiegsgefahr zu geraten. Im Moment steht man mit 9 Siegen und ebenso vielen Niederlagen gut da und kann den kommenden Aufgaben relativ ruhig entgegensehen.
Nächste Woche muss die Mannschaft beim zweitbesten Team der Regionalliga aus Treis-Karden bei Trier antreten, danach bei den heimstarken Göppingern. Das sind zwei sehr schwere Auswärtsaufgaben hintereinander, die jetzt anstehen.
Schwer war für die Tübinger auch der Start in das Spiel gegen Ludwigsburg. Beim 11:17 nach 7 Minuten war noch alles recht zäh und rostig, danach lief es durch Treffer von Jan Bösing und Marius Dieterle besser und so stand es nach dem ersten Viertel 18:18 unentschieden.
Auch das zweite Viertel verlief ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen und nur ein Dreier mit der letzten Sekunde von Zocki Ivandic ließ die Pausenführung von 37:32 komfortabler aussehen als sie war.
Der Start in die zweite Halbzeit verlief äußerst unglücklich für Tübingen. Mit zwei schnellen Dreiern läuteten die Ludwigsburger einen 9:0 Run ein und gingen mit 5 Punkten in Führung ehe die Heimmannschaft wieder in das Spiel fand.
Marius Dieterle kämpfte mit allen Mitteln, um seine Mitspieler mitzureißen, fing sich dabei in der 6. Minute der zweiten Halbzeit sein zweites unsportliches Foul ein und musste fortan auf der Bank Platz nehmen.
Rouven Hänig, Max Kochendörfer und Jan Bösing brachten die Tübinger aber wieder Schritt für Schritt heran, am Ende des dritten Viertels stand es 56:55 und den gut 100 Zuschauern stand ein heißes viertes Viertel bevor.
In diesem zeigten die Tübinger, dass sie nicht umsonst letzte Woche in Trier gewonnen haben. Eine gute Team-Defenseleistung machte den Ludwigsburgern um ihren Jungstar Besnik Bekteshi, der als einziger Ludwigsburger auf eine zweistellige Punktezahl kam, das Leben extrem schwer. Ganze 11 Punkte konnten die Barockstädter im letzten Viertel erzielen, deren 19 waren es auf Tübinger Seite. Max Kochendörfer mit zwei ganz wichtigen Dreiern am Anfang des Viertels, danach Pidi Klemm mit zwei wichtigen Körben und schließlich Rouven Hänig und Jan Bösing mit ihrer Ruhe und Abgeklärtheit brachten den Sieg nach Hause. Zu erwähnen ist auch noch die gute Abwehrleistung von Falco Meyer-Hübner im letzten Viertel gegen Besnik Bekteshi.
Alles in allem ein verdienter Sieg gegen eine aufopferungsvoll und mit viel Power spielende Ludwigsburger Mannschaft.
SV: Unger, Meyer-Hübner 4, Ivandic 8, 6 Reb., Bösing 10, 8 Ass./5 Reb., Dieterle 5, Kochendörfer 23, 4 Reb., Vladov 2 Reb., Ahlendorf, Klemm 11, 4 Ass./7 Reb., Hänig 14, 3 Ass./7 Reb.
Nach dem Derby der Bundesligateams zwischen Tübingen und Ludwigsburg am Samstag treffen auch die Regionalligateams dieser beiden Mannschaften am Sonntag um 17.30 Uhr in der Uhlandhalle aufeinander.
Bei Ludwigsburg stehen dieses Jahr mit Besnik Bekteshi, Jonathan Maier und Nedim Hadzovic drei Spieler im Kader der EnBW Ludwigsburg, Spielzeit bekommt allerdings nur Bekteshi, der in Kirchheim ausgebildete U-18 Nationalspieler, der einer der großen deutschen Nachwuchstalente ist.
Im Tübinger Kader ist dieses Jahr nur Juli Albus im Erstligakader dabei, der aber am kommenden Sonntag in der NBBL zum Einsatz kommt und nicht bei der Regio-Mannschaft.
Im Hinspiel in Ludwigsburg überzeugten die Barockstädter mit einer engagierten Leistung und gewannen verdient, im Rückspiel wollen die Tübinger zeigen, dass sie nicht zu Unrecht einige Siege mehr als ihr Gegner auf dem Konto haben.
Bei Tübingen sind alle Spieler einsatzbereit, auch der letzte Woche erkrankte Marius Dieterle ist wieder fit und Max Kochendörfer wird trotz seines am Montag beginnenden Zahnmedizin-Examens die Stiefel schnüren.
Deutlich mit 74:53 gewannen die SV-Regionalligabasketballer ihr schweres Auswärtsspiel bei den heimstarken Trierern.
Um 14 Uhr am Samstagnachmittag machte sich die Mannschaft ohne Max Kochendörfer und Marius Dieterle auf den 350 km langen Weg nach Trier. Nach einigen Pausen und gestärkt durch mitgebrachte Leckereien, meist noch aus Mamas Küche, kam die Gruppe um 18.30 Uhr in der Moselstadt an.
Dort gab es zur letzten Stärkung vor dem Spiel noch einige Müsliriegel, die dieses Mal ihren Effekt nicht verfehlten. Hellwach, konzentriert und topfit starteten die Tübinger unter den Augen von Bundesligatrainer und langjährigen Gegenspielers von Claus Sieghörtner, Henrik Rödl, in die Partie. Und was er sah, gefiel ihm gar nicht.
Seine Kaderspieler Schneider, Borekambi und Baidanoum wurden von den Tübingern von Anfang an gut kontrolliert. Das erste Viertel verlief zwar ausgeglichen, aber man merkte den SV`lern an, dass sie einen guten Tag erwischt hatten.
Als Rouven Hänig nach 2 Fouls die letzten 5 Minuten vor der Halbzeit auf der Bank Platz nahm, fügte sich Viktor Vladov nahtlos ein, holte noch 5 Rebounds und traf 2 wichtige Freiwürfe bis zur Pause. 32:24 stand es da aus Tübinger Sicht, Trier schaffte ganze 9 Punkte im zweiten Viertel.
Nach der Halbzeit erwarteten die Tübinger dann einen Trierer Sturmlauf, der blieb aber aus, da der überragend spielende Jan Bösing immer die Kontrolle behalten konnte. Auf die aggressive Verteidigung der Trierer hatte er und auch Pi Unger immer die passende Antwort und am Samstag fielen dann auch die Würfe.
Trotzdem kam Trier zu Beginn des letzten Viertels auf 48:53 heran. Dann aber startete Tübingen einen famosen 16:0 Run. Wichtige Dreier von Pi Unger, Zocki Ivandic und Falco Meyer-Hübner, sowie überlegte Aktionen von Pidi Klemm und Rouven Hänig führten zu einer überragenden 69:53 Führung 4 Minuten vor Schluss.
Danach konnte sich auch Enrico Ahlendorf noch auszeichnen, sodass alle Spieler Einsatzzeit bekamen, da Juli Albus schon im ersten Durchgang seinen Mann gestanden hatte. Er kam in der zweiten Halbzeit nicht zum Einsatz, da Zocki Ivandic sein bestes Spiel in diesem Jahr zeigte und die ganze zweite Hälfte auf dem Feld stand.
So stand es zum Schluss 74:53 für Tübingen, die ob der Höhe des Sieges selbst etwas erstaunt waren, aber umso glücklicher, die weite Heimsreise mit einem Sieg im Gepäck antreten zu dürfen.
SV:Unger 7, Meyer-Hübner 5, Ivandic 10, Bösing 13, Vladov 4 (8 Reb.), Ahlendorf, Klemm 16, Albus 4, Hänig 15
Die Regionalligabasketballer des SV gewannen am Sonntagabend gegen das Tabellenschlusslicht Kronberg mit 75:57.
In der ersten Hälfte sah dies aber ganz anders aus. Der Start in das Spiel verlief äußerst unglücklich. Rouven Hänig vergab gleich drei mal aussichtsreich und Pidi Klemm tat ihm das nach.
Dies führte dann zu einem kollektiven Selbstbewussteinsverlust des ganzen Teams, dem es bis zur Halbzeit kaum gelang, vernünftige Offensivaktionen abzuschließen. 11:18 stand es nach dem ersten Viertel und 28:35 zur Halbzeit. Pikanterweise gelang es den Kronbergern außerdem in den beiden Vierteln jeweils einen „last second shot“ zu treffen, was beim Gegner immer einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.
Allerdings hatten die Tübinger noch zwei Viertel Zeit, den Spieß umzudrehen und dies taten sie dann zur Freude der knapp 100 Zuschauer auch. Jan Bösing, Marius Dieterle, Max Kochendörfer, Pidi Klemm und Rouven Hänig waren die, die das Vertrauen vom Coach ausgesprochen bekamen und dies in der zweiten Halbzeit auch rechtfertigten. Bissig in der 2:3 Zone und endlich mit guten Entscheidungen in der Offensive. Jan Bösing verteilte 7 Assists in der zweiten Halbzeit, Pidi Klemm war beim Zug zum Korb nur durch Fouls zu stoppen, Max Kochendörfer traf reihenweise wichtige Körbe und Rouven Hänig hatte seine Wurfblockade abgelegt. Dazu gesellte sich Marius Dieterle mit einer tadellosen Defensivleistung, der dem Gegner keine leichten Würfe mehr erlaubte. Diese 5 spielten 15 Minuten am Stück und machten aus einem 10-Punkte Rückstand eine 10-Punkte Führung.
Der Wille der Kronberger war gebrochen und die letzten 5 Minuten ließ dann die gesamte Tübinger Mannschaft nichts mehr anbrennen und fuhr schließlich einen ungefährdeten Sieg ein.
SV:
Meyer-Hübner 4, Unger, Ivandic 5, Bösing 4, Dieterle 7, Kochendörfer 19, Ahlendorf 2, Klemm 20, Hänig 14
Mit 72:82 verloren die Tübinger Jungs auch ihr zweites Spiel in der Rückrunde, die Offense war einfach zu harmlos, um gegen die schlagbaren Heidelberger zu punkten.
Ohne den im Prüfungsstress zu Hause gebliebenen Max Kochendörfer, der kein Auswärtsspiel in dieser Saison mehr bestreiten wird, hatten die Tübinger am Samstag Abend ihren einzigen konstanten Schützen zu Hause gelassen. 0 von 10 von der Dreierlinie schossen Zocki Ivandic und Marius Dieterle zusammen, zu wenig, um in der Fremde zu gewinnen. Da auch deren Mitspieler nicht ihren besten Tag erwischt hatten, einzig Rouven Hänig punktete durchgehend während des Spiels und war mit 30 Punkten überragender Topscorer der Partie, war von Beginn an Schwerstarbeit angesagt.
Zur Viertelpause lag man mit 12:24 in Rückstand, im zweiten Viertel konnte Tübingen mithalten, aber nicht aufholen, und so war die Pausenansprache beim 36:49 nicht die freundlichste.
Im dritten Viertel holte dann Pi Unger mit zwei Dreiern sein Team zurück in das Spiel, Heidelberg legte eine Verschnaufpause ein und die Tübinger kamen bis auf 3 Punkte zur Viertelpause und im Schlussviertel auf 1 Punkt zum 61:62 heran.
Die ganze Aufholjagd wurde aber nicht belohnt, da ab diesem Zeitpunkt der Korb der Heimmannschaft wieder wie vernagelt erschien. Trotz allem kämpften sich die niemals aufgebenden Tübinger nach einem zwischenzeitlichen 9-Punkte Rückstand nochmals auf 72:77 heran und hatten einen freien Dreier, der aber mit viel Pech wieder heraussprang. Heidelberg dagegen traf einen Dreier im Gegenzug und machte damit den Sack zu.
Nächsten Sonntag soll nun endlich gegen das Tabellenschlusslicht Kronberg, das einen überzeugenden Heimsieg gegen Ludwigsburg am Wochenende verzeichnete, der erste Sieg in der Rückrunde her.
SV:
Unger 9, Meyer-Hübner 2, Ivandic 12, Bösing 4, Dieterle 9, Vladov, Ahlendorf, Klemm 6, Hänig 30 (15 Rebounds)
Mit 70:83 hatte der SV am Ende gegen die Hanau White Wings das Nachsehen, ein besseres Resultat wäre möglich gewesen, aber letztendlich setzten sich die Gäste aus Hessen dank ihrer Spieler Sharda, Sullivan und Arterberrry durch. Diese drei waren auf die Dauer des Spiels dann doch etwas besser als der Rest auf dem Feld. Sharda mit 18 Punkten und 4 Assists, Sullivan mit 19 Punkten und 15 Rebounds und Arterberry mit 17 Punkten und 8 Rebounds dominierten vor allem auch in der Schlussphase, in der der SV nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Der Anfang gehörte den Gästen, schnell lagen sie mit 5:0 in Front, danach aber kämpften sich die ohne den erkrankten Kapitän Jan Bösing spielenden Tübinger in das Spiel hinein und spielten sensationelle 10 Minuten. Bis zur 6 Minute des zweiten Viertels wurde Basketball gekämpft, getroffen und zelebriert. Hinten holten Pidi Klemm und Rouven Hänig alle Rebounds, vorne vollstreckten Zocki Ivandic, Marius Dieterle und Max Kochendörfer per Dreier und so stand es zu diesem Zeitpunkt 37:22 für Tübingen. Leider ließ danach die Konzentration etwas nach und die Hanauer wurden, auch dank einiger zweifelhafter Schiedsrichterentscheidungen, zu einfach in das Spiel zurück gelassen. Sie konnten bis zur Halbzeit auf 39:44 herankommen und bekamen vor allem noch das Gefühl zurück, hier doch gewinnen zu können. Tübingen fand auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht mehr seinen Rhythmus, Hanau spielte kein hohes Niveau, aber es reichte um die Tübinger in Schach zu halten. 7 Minuten vor Schluss stand es 63:63 unentschieden, aber das Unheil deutete sich bereits an. Jeder Treffer der Hausherren war eine extrem beschwerliche Angelegenheit, die Hanauer hingegen konnten sich doch wieder einmal auf ihren Pointguard verlassen. Ein ums andere mal zog Sharda jetzt an seinen Gegnern vorbei, schloss danach selbst ab oder bediente meist seinen Landsmann Arterberry mustergültig, der alle einfachen Körbe traf. So wuchs der Vorsprung der Hanauer langsam an ohne dass Tübingen noch eine Antwort parat hatte und spätestens 3 Minuten vor Schluss beim Stand von 76:66 für Hanau war die Partie dann entschieden.
SV: Unger 6, Meyer-Hübner 3, Ivandic 10, Dieterle 12, Kochendörfer 15, Vladov 2, Ahlendorf, Klemm 16, Albus, Hänig 6
Mit 86:96 nach Verlängerung musste sich der SV am Samstagabend gegen Rastatt geschlagen geben und ist damit nur knapp an einem tollen Erfolg vorbeigeschrammt.
So bitter kann Basketball sein – mit einer 7:6 Bilanz hätte man ein nicht für möglich gehaltenes Ergebnis nach der Vorrunde in den Händen, 6:7 sind jetzt immer noch aller Ehren wert, aber es ist eben doch ein negatives Verhältnis mit leichtem Blick nach unten.
Die erste Halbzeit verlief auf sehr mäßigem Niveau ausgeglichen, wobei die Tübinger es hier versäumten, den ein oder anderen Punkt vorzulegen und die Abschlussschwäche der Rastatter auszunützen. Mit einer 35:31 Führung ging es in die Halbzeitpause.
Danach war aus Tübinger Sicht Schluss mit lustig. Die Rastatter zeigten nun ihre wahre Stärke, trafen aus allen Lagen, waren im Dribbling kaum zu stoppen und scorten nach Belieben. Tübingen brachte offensiv nichts zustande und so nahm das Unheil seinen Lauf. Mit einem 15:0 Run zog Rastatt auf 48:37 davon und baute die Führung durch einen Glücksdreier mit der letzten Sekunde vor der Viertelpause auf 60:46 aus.
Das Spiel schien verloren, doch dann drehte Juli Albus das Spiel. Erst kurz vor Ende des dritten Viertels in das Spiel gekommen, nahm er sein ganzes Selbstbewusstsein aus dem Derbysieg gegen seinen Heimatverein Rottenburg vom Vorspiel mit und spielte sensationell. Unglaubliche Dreier vorne und ganz viel Energie hinten rissen Zuschauer und Mitspieler mit und brachten Tübingen wieder in das Spiel zurück.
Max Kochendörfer assistierte ihm dabei glänzend und so wurde es spannend. Beim 71:71 drei Minuten vor Schluss war alles wieder offen. Das Spiel wogte hin und her, Rastatt schien aber schon der Sieger zu sein als es 20 Sekunden vor Schluss mit 3 Punkten führte. Es kamen taktische Fouls auf beiden Seiten, die Freiwürfe wurden getroffen, dann bei 10 Sekunden schafften die Rastatter kein Foul mehr und Max Kochendörfer schoss mit der letzten Sekunde einen Dreier zur Verlängerung.
Groß der Jubel in der Uhlandhalle, aber die Ernüchterung folgte bald.
In die folgenden 5 Minuten hatte Tübingen einen denkbar schlechten Start. Pidi Klemm, Rouven Hänig und Max Kochendörfer vergaben aussichtsreich, Rastatt scorte im Gegenzug und so war der Rückstand nach 2 Minuten bereits auf 8 Punkte angewachsen. Zu viel, um nochmals heranzukommen, die Rastatter fuhren den Sieg ungefährdet nach Hause.
SV: Unger 3, Meyer-Hübner 2, Gyamerah, Bösing 5, Dieterle, Kochendörfer 27, Vladov, Klemm 12, Albus 14, Hänig
Groß war die Freude im Lager der Tübinger nach dem 81:72 Auswärtssieg in Tübingen. Denn nach einem klaren Rückstand zur Halbzeit hatte man sich bravourös zurückgekämpft und in der entscheidenden Schlussphase den größeren Willen bewiesen und verdient gesiegt. Dabei zeigte sich das gesamte Team in Bestform und jeder Spieler trug sein Stückchen zum Sieg bei!
Der Start in die Partie verlief überaus gut, nach 6 Minuten stand es 14:4 für Tübingen, danach war aber erstmal Schluss. Bis zur Halbzeit gelang offensiv nur noch wenig, Oberelchingen dagegen kam immer wieder zu leichten Punkten durch ihre großen Spieler Maaßmann und Drescher. 39:17 lautete der Zwischenspurt der Heimmannschaft und so führte Oberelchingen komfortabel mit 43:31 zur Halbzeit.
In Halbzeit 2 sahen die Zuschauer und die 50-Mädchen starke Cheerleadergruppe dann aber ein Tübinger Team der Extraklasse. Max Kochendörfer startete hellwach in Halbzeit zwei und leitete mit 6 Punkten in Folge die Aufholjagd der Tübinger ein. Ein Dreier von Falco Meyer-Hübner bedeutete nach 6 Minuten im dritten Viertel bereits die erste Tübinger Führung mit 45:44. Danach wogte das Spiel hin und her und keine Mannschaft konnte sich absetzen. In dieser Phase wichtig war nach einer Verletzung Pidi Klemms der Einsatz des grippegeschwächten Zocki Ivandic, der dabei zudem einen wichtigen Dreier einstreute. 5 Minuten vor Schluss stand es 65:65, das Spiel stand auf des Messers Schneide. Defensiv gaben alle Spieler 100 Prozent, vorne übernahmen Rouven Hänig und Marius Dieterle das Kommando. Beide Spieler scorten je 8 Punkte in diesen letzten Minuten und zeigten dabei herausragende Aktionen. Beim 74:68 sah es schon gut aus, Oberelchingen kämpfte sich aber nochmals auf 72:74 heran, bevor Marius Dieterle postwendend zwei wichtige Zähler markierte. Danach beging Oberelchingen taktische Fouls, Tübingen war aber an diesem Tag auch von der Freiwurflinie überragend (15 Treffer von 16 Versuchen). Highlight sicher der Steal von Jan Bösing kurz vor Schluss, bei dem er dem Einwurfempfänger in Sicherheit wägte um dann plötzlich pfeilschnell die Richtung zu wechseln und den Ball zu stehlen. Der momentane Aufschwung ist sicher auch Jan Bösing zu verdanken. Auch am Wochenende führte er die Mannschaft wieder hervorragend und hatte mit 9 Punkten, 4 Steals, 3 Assist, 3 Rebounds und keinem Turnover tolle Werte vorzuweisen. Im letzten Spiel der Vorrunde treffen die Tübinger nächsten Samstagabend auf das Topteam aus Rastatt. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr in der Uhlandhalle.
SV: Unger 8, Meyer-Hübner 7, Ivandic 3, Bösing 9, Dieterle 11, Kochendörfer 17, Vladov 4, Ahlendorf, Klemm 6, Hänig 16
Mit 75:67 besiegten die Mannen um das Geburtstagskind Jan Bösing die Equipe aus Mainz und setzten sich damit ein bisschen vom Tabellenkeller ab.
Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die gut 100 Zuschauer am Sonntagabend in der Uhlandhalle.
Der Start verlief ausgeglichen, Mainz zeigte mit dem ehemaligen Tübinger Center Andi Hornig und ihrem Amerikaner John Rudowitz seine Waffen und Tübingen hielt in Form von Viktor Vladov, der in der Abwehr rackerte, gut dagegen. 15:16 stand es nach dem ersten Viertel, das zweite Viertel war dann eine Galavorstellung der Heimmannschaft.
Gut eingestellt in der Defense ließen die Tübinger mit einer Zonenverteidigung den Mainzern keine leichten Körbe am Brett mehr zu und scorten im Angriff mit viel Elan durch alle eingesetzten Spieler. Mit 22:8 fertigte man die Mainzer ab und führte nach einem klasse letzten Angriff über Zocki Ivandic und Pidi Klemm zur Pause mit 37:24.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit wendete sich das Blatt, nun war Mainz mit einer aggressiven Defense am Drücker, holte zügig auf und ging mit Hilfe des gut spielenden Andi Hornig in Führung. Falco Meyer-Hübner musste sich bereits nach 4 Minuten des dritten Viertels mit fünf Fouls verabschieden, Tübingen gelang nicht viel und es sah nicht gut aus. Mit 13:31 gab Tübingen dieses Viertel ab und lag nach 30 Minuten mit 50:55 im Rückstand.
In der Viertelpause vor den letzten 10 Minuten ging aber ein Ruck durch das Team, Jan Bösing und Zocki Ivandic trafen am Anfang des vierten Viertels je einen Dreier und glichen schnell aus. Marius Dieterle netzte unter großem Jubel einen weiteren Dreier zur 62:59 Führung ein und der Bann schien gebrochen. Mainz zerfiel in Einzelaktionen, Tübingen verteidigte konsequent und vorne trafen Pidi Klemm, Zocki Ivandic und Rouven Hänig zuverlässig und bauten so den Vorsprung aus.
Den vielumjubelten Schlusspunkt setzte diesmal Zocki Ivandic mit einem Monsterdunk zum 75:67 Sieg.
SV: Unger, Meyer-Hübner 2, Ivandic 15, Bösing 10, Dieterle 7, Kochendörfer 6, Vladov 3, Ahlendorf, Klemm 17 Punkte, 11 Rebounds, Hänig 15 Punkte, 9 Rebounds
Nach einer ordentlichen Partie über 38 Minuten verschenkten die Tübinger fast noch den Sieg, behielten aber glücklich mit 72:70 die Oberhand in Speyer.
71:60 stand es nach einem Korb von Zocki Ivandic 2 Minuten vor Schluss, alles schien in Ordnung, aber das Nervenkostüm nach 5 Niederlagen in Folge war einfach zu schlecht. Einfachste Abschlüsse wurden verpasst und aus dem Teamspiel wurde ein Einzelkämpferdasein, einer nach dem anderen machte Fehler und die Jungs aus Speyer trafen plötzlich aus allen Lagen. Zwei Dreier und zwei schnelle Körbe und 14 Sekunden vor Schluss stand es plötzlich und für alle unerwartet nur noch 71:70 für Tübingen. Jan Bösing traf einen Freiwurf, die Domstädter spielten die Zeit herunter, aber der aus Schwenningen gewechselte Danny Rodriguez verfehlte freistehend den Schuss zur Verlängerung. Erleichterung machte sich im Tübinger Lager breit, denn eine Niederlage wäre sehr unnötig gewesen.
In der ersten Halbzeit nützten die Jungs um Teamkapitän Jan Bösing gnadenlos die Abwehrschwäche der Gegner aus, ein ums andere mal wurden Mitspieler freigespielt und trafen die offenen Würfe. Rouven Hänig scorte 22 (!) Punkte in der ersten Hälfte, Max Kochendörfer stand ihm mit 15 Punkten kaum nach. 49:33 hieß die klare Pausenführung.
Nach der Halbzeit war aber offensiv wieder der Wurm drin. Gut, dass auch Speyer sich schwer tat, das dritte Viertel wurde mit 11:14 abgegeben, der Vorsprung blieb aber komfortabel. Gleich zu Beginn des letzten Viertels musste der sonst so zuverlässige Pidi Klemm mit 5 Fouls das Feld verlassen ohne einen einzigen Punkt erzielt zu haben. Einzig der in den letzten Spielen unglücklich agierende Max Kochendörfer war es dann im letzten Viertel, der offensiv Akzente setzen konnte. Zwischen der zweiten und neunten Minute des letzten Viertels war er der Einzige, der Punkte (9) für Tübingen erzielte und damit zeigte wie wichtig er für das Team ist. Der Motor lief zwar nicht mehr rund, der Einsatz stimmte aber und deswegen schien beim 71:60 zwei Minuten vor Schluss alles in Ordnung. Die dann folgenden katastrophalen Schlussminuten werden schnell vergessen sein, was zählt, ist der Sieg!
SV: Meyer-Hübner 5, Ivandic 9, Bösing 3, Dieterle 5, Kochendörer 26,Vladov, Ahlendorf, Klemm, Hänig 24
Trotz einer tollen ersten Halbzeit sprang wieder nichts Zählbares für das Regioteam des SV 03 heraus, 70:82 hieß es nach 40 Minuten aus Sicht der Tübinger.
Die 150 Zuschauer sahen nach anfänglicher Nervosität eine gute Phase der Heimmannschaft, vor allem Juli Albus ackerte großartig gegen Mensah Taylor in der Defense und Rouven Hänig traf vorne nach Belieben. 24:16 war der Lohn nach dem ersten Viertel. Der Motor geriet zwar im zweiten Viertel etwas ins Stocken, aber das Halbzeitergebnis von 38:34 ließ hoffen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit merkte man aber dem Team aus Saarlouis an, dass sie stärker wurden. Sie intensivierten ihre Verteidigung und die Tübinger gerieten immer mehr unter Druck. Obwohl jetzt die erfahrenen Unger, Bösing und Kochendörfer auf dem Feld standen, zog Saarlouis durch viele Schnellangriffe mit einem 17:2 Zwischenspurt auf 55:46 davon.
Zu Beginn des vierten Viertels kämpften sich die Hausherren, angetrieben von Pidi Klemm nochmals auf 56:60 heran, doch dann war der Widerstand gebrochen und ein weiterer 10:0 Run brachte die Vorentscheidung.
Tübingen kämpfte weiter, vermehrt auch mit seinen jungen Spielern Meyer-Hübner, Gyamerah und Grosse-Kleimann, die allesamt defensiv gute Arbeit leisteten, offensiv kamen sie aber genauso wenig zur Geltung, wie die erfahrenen Mitspieler auf den Positionen 1-3. Lediglich Pidi Klemm und Rouven Hänig (in Viertel 1-3) konnten konstant punkten, zu wenig, um so ein schweres Spiel gewinnen zu können.
SV:
Grosse-Kleimann, Unger 2, Meyer-Hübner 4, Ivandic 6, Bösing 6, Kochendörfer 4, Dieterle 5 Gyamerah, Ahlendorf 4, Klemm 22, Albus, Hänig 17
Die Tübinger Regionalligabasketballer müssen die nächste Niederlage verkraften. Gegen den MTV Stuttgart wäre mehr als die deutliche 52:68 Schlappe möglich gewesen, doch eine schlechte Offensivleistung in der zweiten Halbzeit ließ nicht mehr zu.
War es in den letzten beiden Spielen der Tübinger eher die Defensive, die kränkelte, gab es in diesem Spiel offensiv wenig Gutes zu sehen.
Die erste Hälfte verlief ausgeglichen, mit 35:33 führten die Stuttgarter denkbar knapp. Die Jungs um Kapitän Bösing witterten eine Siegchance und verkrampften dabei in Halbzeit zwei komplett. Der Korb schien wie vernagelt und keiner der Spieler schaffte es, den Kreislauf des Misserfolges zu durchbrechen. Alle Mann erhielten genügend Spielanteile, defensiv wurde durchaus erfolgreich gekämpft, offensiv aber war der Wurm drin. Gute Würfe verfehlten reihenweise ihr Ziel, relativ einfache Korbleger gingen daneben und im Gegenzug scorten die Stuttgarter ein ums andere Mal, angetrieben von den Fehlleistungen der Tübinger.
Den Tübingern gelangen ganze 19 Punkte in der zweiten Halbzeit und so genügte den Stuttgartern eine durchschnittliche Leistung, um nach einer 53:42 Führung nach dem dritten Viertel, in den letzten 10 Minuten einen ungefährdeten Sieg einzufahren.
SV: Grosse-Kleimann, Unger 14, Meyer-Hübner 4, Ivandic 6, Bösing 5, Dieterle 2, Kochendörfer 6, Vladov, Ahlendorf, Klemm 7, Hänig 8
Mithalten kann Tübingen in dieser Saison, aber gewinnen ist schwer. So war es auch wieder am Sonntag gegen Göppingen. Kampfkraft ist da, aber das letzte Quentchen Cleverness, Abgebrühtheit oder Glück fehlen im Moment. 83:86 hieß es am Ende, zu viele Punkte kassierte die Tübinger Abwehr, obwohl sie mit viel Engagement verteidigte.
Das lag vor allem am Ex-Tübinger Dominik Vollmer, der einen Sahnetag erwischte und 20 Punkte, davon 4 Dreier, mit einer 70-% Trefferquote erzielte. Außerdem stark waren auf Göppinger Seite zwei weitere Deutsche, der Ex-Urspringer Markus Bretz mit 18 Punkten und der Reisende in Sachen Basketball, Viktor Buchmiller, ebenfalls mit 18 Punkten.
Bei Tübingen scorten Pidi Klemm und Pi Unger je 18 Punkte, allerdings trafen auch diese beiden nicht im entscheidenden 3. Viertel. Mit 9:15 verlor man dieses nach einer 44:43 Pausenführung. Bitter waren vor allem der Dreier aus 9 Metern in der letzten Sekunde des dritten Viertels von Dominik Vollmer und der Dreier zu Beginn des vierten Viertels von Viktor Buchmiller zur 8-Punkte Führung für Göppingen.
Die Tübinger ihrerseits erzielten 32 Punkte im letzten Viertel, die Göppinger hielten aber mit deren 29 stark dagegen. Ein Dreier von Marius Dieterle hätte den 75:75 Ausgleich bedeutet, der Ball sprang aber wieder heraus, und der Gegner baute die Führung wieder aus. Der spät aufgewachte Zocki Ivandic, der alle seine 10 Punkte im letzten Viertel erzielte, brachte die Tübinger nochmals heran, aber Göppingen war ganz stark von der Linie und brachte den Sieg routiniert nach Hause.
SV:
Pi Unger 18, Falco Meyer-Hübner, Zocki Ivandic 10, Jan Bösing 4, Marius Dieterle 12, Max Kochendörfer 12, Viktor Vladov 2, Enrico Ahlendorf, Pidi Klemm 18, Rouven Hänig 12
Die Tübinger verloren am Sonntag Abend ihr Heimspiel gegen den Trierer Nachbarn mit 81:85.
Die Zuschauer in der Uhlandhalle sahen ein intensives Spiel mit einem verdienten Sieger, da es die Tübinger in der zweiten Halbzeit nicht schafften, die Treiser wirklich in Bedrängnis zu bringen. Zu stark der Amerikaner der Gäste, Harly Fuller, der nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte und seine Mannschaft clever zum Sieg führte. 30 Punkte hatte er am Ende gesammelt, dazu 5 Assists und 8 Rebounds und war an allen wichtigen Punkten entscheidend beteiligt.
Nach einem Offensivfeuerwerk ging Tübingen mit einer knappen 44:42 Führung in die Pause. Im dritten Viertel steigerten die Treiser die Intensität in der Defense, Tübingen fehlte in dieser Phase die gewohnte Ordnung ohne ihren angeschlagenen Kopf Jan Bösing, ganze 8 Punkte erzielten die Tübinger in diesem Viertel. Treis ging mit einer 59:52 in Führung und hielt diese clever bis kurz vor Schluss. Angetrieben von den 200 Zuschauern kämpfte sich Tübingen nochmals auf 69:72 heran, Harley Fuller wusste aber immer die richtige Antwort. Entweder schloss er selbst ab oder setzte seine Mitspieler gekonnt in Szene. Beim 79:81 20 Sekunden vor Schluss durch einen Wahnsinns-Dreier von Zocki Ivandic keimte nochmals Hoffnung auf, aber ein Durchstecker von Fuller auf Tholey führte erneut zu einem Dreipunktspiel und die Niederlage war besiegelt. Chance auf Wiedergutmachung besteht nächsten Sonntag im Heimspiel gegen die starken Göppinger.
SV: Grosse-Kleimann 4, Unger 9, Meyer-Hübner 2, Ivandic 8, Bösing 5, Dieterle 13, Kochendörfer 14, Vladov 2, Klemm 20, Albus dnp., Hänig 4
Eine gute Mannschaftsleistung zeigten die Barockstätter am Samstag Abend in der Rundsporthalle und gewannen knapp, aber verdient mit 85:82 gegen Tübingen. Drei Viertel lang versuchten Max Kochendörfer und Co. in das Spiel zu finden, taten sich dabei aber sehr schwer. Nur 48 Punkte standen nach 30 Minuten zu Buche, zu wenig beiden vielen sich bietenden Möglichkeiten. 61 Punke hatte da Ludwigsburg schon gemacht, angetrieben von ihrem gut aufspielenden Brüderpaar Bekteshi aus Kirchheim. (Besnik: 16 Punke, 7 Assists, Shkelzen: 16 Punkte, 2 Assists). Im letzten Viertel platzte dann nach etwa 5 Minuten der Knoten, im Nachhinein aber 2-3 Minuten zu spät, um das Spiel noch zu drehen. Mit Zonenpresse und harter Mannverteidigung wurden die Ludwigsburger endlich zu Fehlern gezwungen und Tübingen traf aus allen Lagen. Über 53:70 und 64:72 kamen Pi Unger, Pidi Klemm und Rouven Hänig, die außer einem Dreier Falco Meyer-Hübners alle Punkte im vierten Viertel erzielten, auf 76:80 heran. Die magische 3-Punkte Grenze wurde aber erst eine Sekunde vor Schluss erreicht, zu spät um das Spiel zu drehen und so mussten sich die Jungs um Kapitän Jan Bösing, der sich zu Beginn der zweiten Halbzeit eine Zerrung zuzog und den Tübingern fehlte, geschlagen geben. Dieser „eingeplante“ Sieg fehlt jetzt – deswegen wollen die Spieler unbedingt nächste Woche gegen den enorm starken Aufsteiger aus Treis bei Trier gewinnen.
Tübingen: Pi Unger 18, Falco Meyer-Hübner 5, Zocki Ivandic 7, Jan Bösing, Marius Dieterle 6, Max Kochendörfer 5, Viktor Vladov, Rico Ahlendorf, Pidi Klemm 18, Rouven Hänig 23
Nur so kann man in der 1. Regionalliga Spiele gewinnen: Niemals aufgeben, immer alles geben und kämpfen bis zum Schluss.
Dies haben am Samstag Abend sowohl Trier als auch der SV gezeigt. Das bessere Ende hatten die Tübinger für sich, nach Aussage des Gästecoaches Josip Bosnjak, aber durchaus verdient. Kurz vor Ende des dritten Viertels sah das allerdings anders aus. Die Heimmannschaft tat sich beim scoren schwer. Einzig Falco Meyer-Hübner überzeugte mit 2 erfolgreichen Dreiern, dem Rest des Teams gelang nicht wirklich viel im dritten Viertel . Dann bekam Rouven Hänig ein Foul gepfiffen, nach leichtem Reklamieren folgte ein weiteres technisches Foul und danach noch ein technisches Foul gegen die Bank. 6 Freiwürfe plus Einwurf Seite hieß die Bilanz dieser Aktion und führte zu 7 Trierer Punkten. In der Viertelpause hieß es so nach bisher ausgeglichener Partie 46:54. Im letzten Abschnitt kämpften sich die Mannen um Teamkapitän Jan Bösing langsam wieder heran, angetrieben von dem unermüdlich ackernden Pidi Klemm, der mit 23 Punkten Topscorer der Partie war und sich derzeit in bestechender Form zeigt. Max Kochendörfer und Rouven Hänig machten aus einem 55:60 den 60:60 Gleichstand und Pidi Klemm und Zocki Ivandic aus einem 62:62 das vorentscheidende 66:62. Die Trierer begingen taktische Fouls, Jan Bösing war cool von der Linie und so brachten die Tübinger den Vorsprung zum 74:68 Endstand über die Zeit. Mannschaftsbasketball pur, in der Offensive und vor allem in der Defensive ist das Hauptwerkzeug des diesjährigen Tübinger Spiels, nach Aussagen der zahlreichen Zuschauer nach dem Spiel durchaus sehenswert. Möglich ist dies wieder in 2 Wochen gegen die pfeilschnellen Amerikaner des sehr starken Aufsteigers aus Treis bei Trier. Diese schlugen übrigens die Trierer sogar in ihrer eigenen Halle, bekamen aber die Punkte aufgrund eines fehlenden Spielerpasses am grünen Tisch aberkannt.
Tübingen: Pi Unger 4, Falco Meyer-Hübner 8, Zocki Ivandic 8, 5 Reb., Jan Bösing 7, 5 Ass., Marius Dieterle (verletzt), Max Kochendörfer 15, Viktor Vladov 3 Reb., Enrico Ahlendorf dnp., Pidi Klemm 23, Rouven Hänig 9, 8 Reb.
Mit einer Energieleistung im letzten Viertel haben sich die Tübinger Regionalligabasketballer ihren ersten Auswärtssieg der Saison geholt.
Schwerer als erwartet, aber zum Schluss zählt nur das Ergebnis. Der Start in das Spiel klappte gut, für die ersten 15 Tübingen Punkte zeigten sich allein Zocki Ivandic und Pidi Klemm verantwortlich, 15:6 stand es nach 6 Minuten und alles lief bestens. Bis Mitte des zweiten Viertels kämpfte sich Kronberg aber wieder heran, ehe Max Kochendörfer mit 5 Punkten in Folge kurz vor der Halbzeit eine 36:29 Führung für Tübingen erkämpfte.
Nach der Halbzeit verloren die Mannen um Teamkapitän Jan Bösing komplett den Faden, machten 6 Minuten keinen einzigen Punkt und die Kronberger zogen auf 39:36 davon. Auch im restlichen dritten Viertel fingen sich die Tübinger nicht wirklich und so stand es vor dem letzten Viertel 42:42 unentschieden.
Beide Teams kämpften nun aufopferungsvoll, Zocki Ivandic kassierte schnell sein fünftes Foul, aber die Mannschaft wollte den Sieg. Angefeuert von den Spielern auf der Bank, die in so einem Spiel auch sehr wichtig sind, fand der SV wieder besser ins Spiel. Als dann Max Kochendörfer und Rouven Hänig fünf Minuten vor Schluss 7 Punkte in Folge markierten, kam Tübingen auf die Siegesstraße. 57:50 hieß es danach, es blieb zwar spannend, aber die gereifte Tübinger Mannschaft ließ die Kronberger nicht mehr näher als 4 Punkte herankommen und brachte den Sieg nach Hause.
SV: Unger 2, Meyer-Hübner 2, Ivandic 10, Bösing 1, Dieterle 5, Kochendörfer 13, Vladov, Ahlendorf, Klemm 18, Hänig 16
Die Regio-1-Baller des SV 03 haben am Sonntag Abend mit 76:62 gegen Heidelberg/Kirchheim gewonnen und damit ihren ersten Sieg der jungen Saison gefeiert. Der Grundstein wurde bereits in der ersten Halbzeit gelegt. Nach einem ausgeglichenen Start stand es Mitte des ersten Viertels 11:9, danach schalteten die Hausherren aber einen Gang höher und zogen durch einige gute Aktionen von Pidi Klemm bis zur Viertelpause auf 22:13 davon. Im zweiten Viertel spielten die Tübinger in der Offense phantastisch, erzielten 27 Punkte, wobei sich hier besonders Rouven Hänig für das Scoring verantwortlich zeigte und kaum zu stoppen war. Jan Bösing und Pi Unger trafen immer die richtigen Entscheidungen, die Mannschaft harmonisierte und zeigte deutliche Fortschritte gegenüber letzter Woche. 49:32 stand es zur Halbzeit und die wenigen Zuschauer waren gespannt, was die zweite Hälfte bringen würde. Dort fielen zwar nicht mehr so viele Punkte, allerdings kämpften alle Spieler, die eingesetzt wurden, vorzüglich. Die Reboundstatistik von 46:27 für Tübingen spricht Bände, hervorzuheben hier sicher die 7 Defensivrebounds von Aufbau Jan Bösing. In der zweiten Hälfte trafen dann der wiedergenesene Max Kochendörfer und Zocki Ivandic ihre Würfe, aber das Scoren fiel insgesamt schwer. Der Sieg kam trotzdem nicht in Gefahr, die Heidelberger schafften es nie näher als 12 Zähler heranzukommen, denn die Defense der Tübinger war auf einem hohen Level und ließ nur 62 Punkte zu.
SV: Grosse-Kleimann, Unger (6 Pkt., 2 Ass.), Ivandic (14 Pkt., 6 Reb.), Bösing (4 Pkt., 7 Reb.), Dieterle 2, Kochendörfer (9 Pkt., 4 Reb.), Vladov 2, Klemm (16 Pkt., 13 Reb.), Albus, Hänig (23 Pkt., 11 Reb.)
Da stand es 57:59 aus Sicht der Tübinger beim Aufstiegsfavoriten aus Hanau. Die Mannschaft funktionierte erstaunlich gut und das Publikum rieb sich die Augen ob der Gleichheit dieser zwei so unterschiedlich aufgestellten Teams. Danach aber kamen 6 Minuten Unkonzentriertheit, aber auch Unterlegenheit gegen ein stark verteidigendes Hanauer Team um den überragenden Pointguard Anish Sharda. 6 Minuten, die einen 22:4 Lauf der Hausherren bedeuteten und alle Hoffnungen auf einen knappen Spielausgang besiegelten. Am Ende stand ein ungefährdeter 97:76 Sieg der Hanauer zu Buche, das Auftreten der Tübinger lässt aber Grund zur Hoffnung, auch ohne bezahlte ausländische Spieler in der Regionalliga mithalten zu können. Zwei Cheerleadergruppen, Hüpfburgen, Clowns, Lasershow, mehr als 1000 Zuschauer… Das Ambiente war für die Regionalliga atemberaubend und würde jedem Zweitligateam gut zu Gesicht stehen. Die Tübinger ließ das alles nicht ganz unbeeindruckt und so lagen die Hausherren nach 4 Minuten bereits mit 11:2 in Front. Nach einer Auszeit kam Tübingen aber besser ins Spiel, Juli Albus war zweimal erfolgreich und Pidi Klemm legte gut nach. So schmolz der Vorsprung der White Wings bis zur Viertelpause auf 3 Punkte zum 23:20. Das zweite Viertel war dann aus Tübinger Sicht das Beste, Rouven Hänig und Zocki Ivandic setzten sich gekonnt durch und wurden dabei gut vom Routinier Jan Bösing unterstützt. 47:42 bedeutete einen 5-Punkt Rückstand zur Pause, die Stimmung auf den Rängen war merklich gedrückt wegen der guten Leistung der Tübinger Mannschaft. Im dritten Viertel stemmte sich das Team weiterhin erfolgreich gegen alle Versuche der Hanauer, sich abzusetzen, allerdings wurde auf Seiten der White Wings Anish Sharda immer stärker und setzte seine Mitspieler gekonnt in Szene oder schloss selbst ab. Diesem Druck konnten die Tübinger nicht standhalten und so zogen die Hanauer Ende des dritten Viertels davon. Im letzten Viertel konnte dann einzig Marius Dieterle überzeugen, bei allen anderen schien der Korb wie vernagelt. 11 der Tübinger 15 Punkte im letzten Viertel erzielte dieser und zeigte dabei sein großes Kämpferherz.
Tübingen:
Grosse-Kleimann 4, Unger 4, Ivandic 13, Bösing 10, Dieterle 13, Vladov, Ahlendorf 2, Klemm 11, Albus 4, Hänig 15